Die Lücke am Stintmarkt will Oberbürgermeister Ulrich Mädge möglichst bald schließen. Foto: jae

Mädge dankt Sozialministerin Rundt für Signale der Unterstützung

(sp) Lüneburg. Oberbürgermeister Ulrich Mädge hat die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt am Rande einer Veranstaltung in Hannover auch zum Brand im Lüneburger Wasserviertel gesprochen. „Ich freue mich sehr, dass die Ministerin so schnell reagiert und Unterstützung signalisiert hat. Sozialministerium und Hansestadt ziehen hier an einem Strang, um gemeinsam möglichst zügig den Wiederaufbau der Bauruine realisieren zu können.“

Ministerin Cornelia Rundt drückte den betroffenen Lüneburgerinnen und Lüneburgern ihr Mitgefühl aus. Außerdem sagte sie: „Wir werden jetzt prüfen, wie wir in Lüneburg nach diesem Brand über das Städtebauförderprogramm helfen können. Der Erhalt des schützenswerten Wasserviertels in vollem Umfang ist das Ziel.“

Oberbürgermeister Mädge hat unterdessen gemeinsam mit Baudezernentin Heike Gundermann angeregt, das Sanierungsgebiet Wasserviertel zu erweitern. „Zurzeit liegt das Gebäude noch außerhalb der satzungsmäßigen Grenzen.“ Für die Eigentümer der Häuser im Sanierungsgebiet ist es möglich, finanzielle Zuschüsse von Bund und Land zu beantragen.

Das Sanierungsgebiet Wasserviertel wurde zunächst im Jahr 2007 in das Städtebauförderprogramm (Normalprogramm) des Nds. Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit aufgenommen. Seit Dezember 2009 wurde das Sanierungsgebiet in verkleinerter Form weiterhin in das Städtebauförderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ des Nds. Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit aufgenommen.

Oberbürgermeister Mädge sagte: „Der Wiederaufbau ist das gemeinsame Ziel von Stadt, Land und Eigentümer, der auch bereits erste Gespräche mit Architekten geführt hat. Wir wollen die Lücke am liebsten möglichst originalgetreu schließen.“ Mädge rechnet vorsichtig damit, dass der Bau im Frühjahr beginnen könnte.