Samstag , 15. August 2020

Tempo-Drosselung

lz Lüneburg. Der Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Niedersächsischen Landtags hatte auf Vorschlag des Wirtschaftspolitischen Sprechers der SPD-Fraktion, Gerd Will, die Erwägung der Petition über Lärm- und Feinstaubbelastungen an der Ostumgehung Lüneburg bereits einstimmig beschlossen. Diese Entscheidung bestätigte der Landtag jetzt in seiner jüngsten Sitzung. Nun muss das Anliegen nochmals vom zuständigen Verkehrsministerium mit dem Ziel „nach Möglichkeit Abhilfe zu schaffen“ überprüft werden. Das teilt die Lüneburger SPD-Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers mit. Darüber ist Borvin Pahl, Anlieger an der Ostumgehung, sehr erfreut. Er hatte die Petition eingebracht und auch den Petitionsausschuss bei einer Hörprobe vor Ort eindrucksvoll von der hohen Lärmbelastung überzeugt.

Borvin Pahl saß nun mit weiteren Anwohnern der Scheffelstraße vor seinem Computer und hatte die NDR-Live-Übertragung der Landtagssitzung im Internet mitverfolgt. Die Sektkorken knallten jedoch noch nicht. Denn die Beratungen zur Petition konnte er nicht sehen, da diese wegen der einstimmigen Ausschussempfehlung nicht als extra Punkt aufgerufen wurde.

Andrea Schröder-Ehlers informierte ihn über die gute Nachricht telefonisch. „Damit haben die Menschen im Stadtteil gute Chancen, dass nun doch noch Geschwindigkeitsreduzierungen umgesetzt werden dürfen““, so Andrea Schröder-Ehlers erfreut.