Montag , 19. Oktober 2020
Bei den Nachbarn im Neubaugebiet ist die Betroffenheit derweil groß. Foto: Michael Behns

Der Säugling lag in einen Plastiksack gehüllt

Lüneburg. Nach dem Fund eines toten Säuglings in Bardowick am Dienstag will die Polizei am späten Mittwochnachmittag die Ergebnisse der Obduktion mitteilen. Diese war in der Hamburger Rechtsmedizin vorgenommen worden. Mit dabei: Ermittler der Lüneburger Kriminalpolizei. Bei Malerarbeiten auf einem privaten Grundstück im Bardowicker Neubaugebiet war der grauenvolle Fund am Dienstagnachmittag gemacht worden. Der Säugling lag nach LZ-Informationen in einen Plastiksack gehüllt und unbekleidet unweit eines Schuppens, der gestrichen werden sollte. Dieses Privatgrundstück gehört zu einem Wohnhaus und ist nicht frei zugänglich – wer immer das Baby dort abgelegt hat, muss also Ortskenntnisse besessen und auch gewusst haben, wie man trotz hoher Zäune auf das Gelände gelangt.

Der Leichnam war offenbar bereits verwest, die Polizei hatte deshalb zunächst nicht gewusst, ob es sich um einen Jungen oder ein Mädchen handelt.

Bei den Nachbarn im Neubaugebiet ist die Betroffenheit derweil groß.

Mehr dazu lesen Sie am Donnerstag in der LZ.

Von Thomas Mitzlaff

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