Dienstag , 20. Oktober 2020
Lukas Klasen, Lena Trilsbeek, Zülfikar Ali Simsek und Julia Klindworth (v.l.n.r.) sind die neuen Sprecher des AStA. (Foto: t&w)

Neue Vertreter an der Uni

Lüneburg. Auf die neuen Sprecher des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Leuphana wartet viel Arbeit. Seit drei Wochen sind Lena Trilsbeek (21), Julia Klindworth (23), Lukas Klasen (22) und Ali Simsek (20) im Amt: Erste Gespräche liegen hinter ihnen und auch konkrete Pläne für die nächsten Wochen haben sie schon.

Alle Vier sind bereits seit einigen Jahren an der Uni aktiv und konnten schon Einblicke in die Arbeit des AStA gewinnen. „Jetzt wollte ich mich aber noch mal einer neuen Herausforderung stellen und mehr Verantwortung übernehmen“, erklärt Lukas Klasen, warum er sich zur Wahl aufstellen ließ.

Dass die einjährige Amtszeit anders wird, als die ihrer Vorgänger, da sind sich die neuen Sprecher einig. „Uns war von vornherein bewusst, dass Corona uns sehr prägen wird“, sagt Lena Trilsbeek. Ihre Kollegin Julia Klindworth fügt hinzu: „Viele Probleme tauchen jetzt auf, für die es noch kein Konzept gibt. Es wird unsere Aufgabe sein, dafür Lösungen zu finden.“

Das erste Ziel sei nun, den neuen Studenten trotzdem einen guten Start zu ermöglichen. Außerdem legen die vier Sprecher Wert auf den Austausch mit anderen Universitäten, um das Wintersemester möglichst 29problemfrei über die Bühne zu bringen. Auch wollen sie weiterhin politische Forderungen stellen, um die Folgen der Corona-Krise für die Studenten abzumildern.

„In den letzten Monaten hat der AStA deutlich mehr Aufmerksamkeit bekommen“, sagt Ali Simsek. Einige Studenten hätten erst jetzt bemerkt, wie viel Verantwortung dieser Ausschuss und seine Sprecher überhaupt tragen. „Wir hatten in den letzten drei Wochen schon viele spannende Gespräche, in denen wir gemerkt haben, dass wir wirklich gehört werden“, freut sich auch Julia Klindworth. Die Vier hoffen, dass das auch in Zukunft so sein wird und sie die Studenten so gut wie möglich vertreten können. lvc