Mittwoch , 23. September 2020
Ein gutes Dutzend Lüneburger hat die erste "Fridays for Future"-Demonstration in Uelzen unterstützt. (Foto: t&w)

Für den Klimastreik nach Uelzen

Lüneburg/Uelzen. Debüt für die Uelzener „Fridays for Future“-Bewegung: Erstmals demonstrierten Schüler dort gegen die aktuelle Klimapolitik und für ein sofortiges Ende der Energiegewinnung durch Kohle. Dabei hatten sie Unterstützung aus Lüneburg. Ein gutes Dutzend Aktivisten kam am Vormittag am Bahnhof Lüneburg zusammen – eine vergleichsweise kleine Gruppe. Dies könnte an den nahenden Ferien liegen, glaubt Schülerin Jamina Bizi: „Viele schreiben am letzten Schultag noch Klausuren“, auch die Abiturprüfungen seien noch nicht beendet. Sie freute sich stattdessen, dass überhaupt Jugendliche gekommen sind. „Es zählt nicht, wie viele demonstrieren, sondern dass wir demonstrieren“, sagt die 15-Jährige.

Die Demonstration in Uelzen war insgesamt dennoch gut besucht. Statt der von den Veranstaltern angemeldeten 100 Demonstranten seien 371 gekommen, berichtet Demonstrations-Leiter Tim Baumann stolz. Man wolle deshalb auch dort mit den Demonstrationen weitermachen – aber nicht im Wochentakt. row