Samstag , 26. September 2020
Freuen sich darauf, ihre Mütter zu beschenken: (vorne, v.l.) Mats, Rosa, Leif und Josephine, (hintere Reihe v.l.) Elsa, Johan, Selma, Tilda und Alma. Foto: ul

„Weil Du immer für mich da bist“

Lüneburg. Wenn sich die Blumenläden für einen Ansturm rüsten, gibt es nur zwei mögliche Gründe: Entweder Liebende wollen sich am Valentinstag ihre Zuneigung bew eisen, oder Kinder haben für den Muttertag ein Geschenk vergessen. Das kann dem Nachwuchs aus dem Lüneburger Grimm nicht passieren: Ob in der Schule oder zu Hause, die Jungen und Mädchen haben für ihre Mütter etwas Originelles vorbereitet und freuen sich auf Sonntag: Dann dürfen sie ihre Präsente endlich überreichen.

Gebasteltes und Frühstück ans Bett

Mats (7) hält sein Geschenk verpackt in der Hand, will noch nicht verraten, um was sich handelt – im Gegensatz zu Alma (9): Sie hat ein Herz für ihre Mutter kreiert und will es ihr morgen beim Frühstück übergeben. Für ein paar Tage war die Berlinerin zu Gast bei ihrer Cousine Selma (9), die ihrer Mutter ein Mandala schenken will. „Das ist noch nicht ganz fertig“, verrät sie.

Leif (9) hat für seine Mutter in der Schule unter anderem ein Bild gemacht: „Zuerst haben wir mit Schwarz und Blau den Hintergrund gemalt, dann Papierstücke in Gelb, Hell- und Dunkelblau gefärbt und diese als Mond und Strahlen aufs Blatt geklebt. Aus schwarzem Papier haben wir schließlich einen Baum ausgeschnitten und ihn davor angebracht.“ Mit dem Bild will er sich bei seiner Mutter bedanken – dafür, „dass sie immer für mich da ist“.

Elsa (8) hat für ihre Mutter einen Schmetterling genäht und Josephine (7) für ihre ein Kiste gebastelt. Sie ist eine Freundin von Selma und lebt in der Schweiz. Auch dort feiert man den Muttertag, wie sie den anderen Kindern erzählt, „wir bringen Mama das Frühstück ans Bett und überreichen Geschenke“.

Muttertag seit 1914

Der Muttertag wird in fast allen Ländern der westlichen Welt begangen. Bereits am 8. Mai 1914 erließ der US-Kongress eine Resolution: Als Zeichen der Liebe und Verehrung der Mütter solle der zweiten Sonntag im Mai als Muttertag gefeiert werden.

Ute Lühr