Samstag , 19. September 2020
Für den Abriss der Gebäude des ehemaligen Schlachthofes an der Lüner Rennbahn bestehen keine artenschutzrechtlichen Bedenken mehr. Foto: be

Schlachthof-Abriss steht nichts mehr im Wege

lz Lüneburg. Dem Abriss des ehemaligen Schlachthofes an der Lüner Rennbahn stehe nichts mehr im Wege. Dies teilte Stadtbaurätin Heike Gundermann jetzt mit. Er soll der rund zwölf Millionen teuren Sport- und Eventhalle „Arena Lüneburger Land“ weichen, allerdings war der Abriss wegen ungeklärter Artenschutzfragen zuletzt ins Stocken geraten. Nun liegt das von der Unteren Naturschutzbehörde geforderte Gutachten der Hansestadt vor.

„Das beauftragte Lüneburger Büro hat sorgfältig nach geschützten Tierarten und deren Spuren durch gründliche Begehungen gesucht und zusätzlich  Ultraschalldetektoren eingesetzt“, so Gundermann. „Es ist aber nichts Wesentliches gefunden worden – insbesondere keine Zauneidechsen und keine Fledermäuse.“ Das Gutachten hat die Hansestadt bereits der Unteren Naturschutzbehörde zur Stellungnahme weitergeleitet. Ergebnis: Aus der vorliegenden Untersuchung ergäben sich keine Hinweise, dass Belange geschützter Arten betroffen seien und somit der Abriss der bestehenden Industrieanlage nunmehr erfolgen könne.

„Dass es keine artenschutzrechtlichen Bedenken für das Gelände gibt, wird jetzt auch in das Baugenehmigungsverfahren einfließen“, blickt Gundermann voraus, „und wenn dann im August Kreistag und Stadtrat den Vertragsentwürfen mit dem Investor zustimmen sollten, kann es zügig mit der Umsetzung des Projekts ,Arena Lüneburger Land‘ vorangehen!“

Mehr dazu lesen Sie am Donnerstag in LZ.

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