Donnerstag , 24. September 2020
Architektin Uta Kraake überreicht den symbolischen Schlüssel an Bürgermeisterin Christine Haut (r.). (Foto: ki)

Dahlenburg: Neues Bürger- und Kulturhaus eingeweiht

Dahlenburg. Eigentlich sollte es eine große Einweihungsfeier für das Bürger- und Kulturhaus im Dorn geben. Dort, wo über Jahrzehnte das Schützenhaus stand und den Flecken prägte. Doch die Corona-Krise zwang zum Umplanen – zu einer „Mini-Feier“: Bei der Sitzung des Samtgemeinderates erfolgte die Schlüsselübergabe der verantwortlichen Architektin Uta Kraake an die Bürgermeisterin der Gemeinde Dahlenburg, Christine Haut.

Der Weg zum Neubau war schwierig

Sie machte in ihrer Begrüßung deutlich, dass der Tag im Hinblick auf die Akustik auch ein großer Test ist, ohne Mikrophon im Saal Sprecher zu verstehen. „Eigentlich sollte heute ein Festakt stattfinden, den wir mit Blick auf die Corona-Pandemie nicht machen können, aber wenn es möglich ist, nachholen werden“, versicherte Haut. Sie dankte den Handwerkern für die fristgerechte Fertigstellung. Und blickte zurück: „Der Weg zum Neubau war schwierig. Das Millionenprojekt unter Berücksichtigung der Gesamtsituation des Haushaltes war keine Selbstverständlichkeit.“ Haut dankte allen Geldgebern und Unterstützern, denn „allein hätten wir das niemals geschafft“.

Einen besonderen Dank sprach sie der Architektin Uta Kraake aus, die mit ihrem Team ein „tolles Werk“ abgeliefert und von der ersten Planung an mit viel Herzblut das Projekt vorangetrieben habe. Sie hat damit einmal mehr ihre Verbundenheit zu ihrer Heimat unterstrichen, betonte Haut.

Das Bürger- und Kulturhaus wird ein entscheidender Beitrag zum Gemeinwesen sein, von dem alle etwas haben – egal, ob Kindergarten, Schulen, Vereine, Feuerwehr, Firmen oder Organisationen. Und natürlich alle Bürgerinnen und Bürger, die das Gebäude mit Leben erfüllen. In Dahlenburg ist ein neues, in die Zukunft weisendes Gebäude entstanden, versicherte Haut. Bei einer Kapazität von 350 Sitz- und 700 Stehplätzen könnten nahezu alle größeren Veranstaltungen wieder abgehalten werden. „Das, was hier geschaffen wurde, ist eine schöne Aufwertung des Dorns zu einem harmonischen Ganzen.“

Vorstellung der Räumlichkeiten

„Ich kann heute den Schlüssel übergeben“, sagte die Architektin Uta Kraake und versicherte, „es ist ein Tag der Freude, dass wir es geschafft haben, ein solches Bauwerk zu schaffen und zu begleiten und geben nun die Verantwortung ab“. Sie hob die gute Zusammenarbeit mit den Handwerkern hervor und dass trotz Corona-Krise der Termin der Fertigstellung gehalten werden konnte.

Im Rahmen der interfraktionellen Sitzung wurden nach der Schlüsselübergabe den Ratsmitgliedern die Räumlichkeiten des neuen Gebäudes vorgestellt und sie hatten die Möglichkeit Fragen zu stellen.

Kostenrahmen wurde eingehalten

Der Saal des neuen Bürger- und Kulturhauses hat 280 Quadratmeter und bietet bei einer Theatervorstellung 270 Plätze. Das Foyer hat 56 Quadratmeter, der Besprechungsraum 56 und die Hinterbühne 20 Quadratmeter. Der Außenbereich und die Erweiterung des Saales durch Zelte ist auf der großen Freifläche im Außenbereich möglich. Der Kostenrahmen von 2,45 Millionen Euro wurde eingehalten.

Von Gudrun Kiriczi