Maßnahmenpaket beschlossen

Bleckede schaltet das Licht früher aus

Bleckede schaltet früher die Lichter aus, Lüneburg nicht. (Symbolfoto: AdobeStock)

Bleckede schaltet früher die Lichter aus, Lüneburg nicht. (Symbolfoto: AdobeStock)

Bleckede. In der Stadt Lüneburg wird es in naher Zukunft keine Nachtabschaltung einzelner Straßenlaternen geben. Das ist das Ergebnis einer Debatte, die im Verwaltungsausschuss des Rates geführt wurde. In Bleckede dagegen wird es nachts künftig dunkler sein. In Lüneburg war auf Vorschlag der Verwaltung über das Thema diskutiert worden. Eine entsprechende technische Umrüstung wäre kostenintensiv, hätte aber den Vorteil, dass die Stadt künftig optional an ausgewählten Stellen die Straßenbeleuchtung ausstellen oder reduzieren könnte, um Energie zu sparen, heißt es aus dem Rathaus.

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Ausschuss tagt stets nicht-öffentlich

In der Debatte über die Vor- und Nachteile einer solchen Teilabschaltung sei dann allerdings deutlich geworden, dass die grundsätzlichen Sicherheitserwägungen gegen jedwede Veränderung bei der Straßenbeleuchtung sprechen. Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch entschied sich deshalb dazu, die Vorlage der Verwaltung für die Ratssitzung zurückzuziehen, teilt die Stadt mit. Denn der Ausschuss tagt stets nicht-öffentlich. Gegen eine komplette Abschaltung hatte sich die Stadt bereits zuvor ausgesprochen. Diese sei zwar kurzfristig umsetzbar, die Einschränkungen der Verkehrssicherheit wären aber nach Auffassung der Verwaltung trotz erzielbarer Energie- und Kostenersparnis nicht verhältnismäßig. Die Straßenverkehrsbehörde und die Polizei hatten sich im Vorfeld generell gegen jedwede Änderung des Status quo ausgesprochen.

In Bleckede ist dies technisch schnell umsetzbar

In Bleckede dagegen argumentiert Bürgermeister Dennis Neumann: „Kommunen haben eine Vorbildfunktion, daher wollen wir mit gutem Beispiel vorangehen.“ Der Verwaltungsausschuss dort habe sich auf eine umfangreiche Liste zum Energiesparen verständigt. Eine der Maßnahmen sei die Straßenbeleuchtung. Der zuständige Fachbereichsleiter Frank Dühring sieht Einsparpotenzial bei der Reduzierung der Beleuchtungszeit um eine Stunde bei jenen Laternen, die auch jetzt schon in der Nacht ausgeschaltet werden. Da dies technisch schnell umsetzbar ist, werde die Beleuchtung im Laufe der kommenden Woche entsprechend umgestellt. Diese Laternen bleiben künftig zwischen 22 und 5 Uhr des nächsten Tages dunkel bleiben. Zudem sollen 24 der insgesamt 346 Straßenleuchten, die bisher die ganze Nacht in Betrieb waren, fortan ebenfalls zwischen 22 und 5 Uhr ausgeschaltet bleiben. lz

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