Route nach Lüneburg erweitert

Erfolgsmodell Heide-Shuttle

Der Heide-Shuttle ist auch „eine große Bereicherung“ für Lüneburg. (Foto: A/t&w)

Der Heide-Shuttle ist auch „eine große Bereicherung“ für Lüneburg. (Foto: A/t&w)

Lüneburg. Die schönsten Stellen der Lüneburger Heide kennenlernen und nach dem Naturerlebnis noch einen Abstecher zum Stadtbummel in das mittelalterliche Lüneburg unternehmen – und das alles bequem, klimafreundlich und dazu noch kostenlos. Dieses Angebot kommt an, der Heide-Shuttle ist beliebt. Die Ringbuslinie, die dieses Jahr um die Route nach Lüneburg erweitert wurde, ist längst eine feste Größe und aus dem Naturpark Lüneburger Heide nicht mehr wegzudenken. Die Fahrgastzahlen zeigen das deutlich. Eine mehr als positive Bilanz für die fünf Ringbuslinien zogen die Vertreter der Gemeinden, Landkreise, Tourismusvereine, der beauftragten Busunternehmen und des koordinierenden Naturparks Lüneburger Heide bei ihrer Sitzung, die coronabedingt als Videokonferenz stattfand.

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Fülle an Naturwundern

„Der Heide-Shuttle ist ein unschlagbares Erfolgsmodell und das schon im 16. Jahr“, betonte der Naturpark-Vorsitzende Olaf Muus. Er hob die gute, interkommunale Zusammenarbeit hervor. Auch Naturparkgeschäftsführerin Hilke Feddersen zeigte sich zufrieden. „Wir hatten eine supererfolgreiche Saison“, resümierte sie. Zahlreiche Rad- und Wanderwege machen die Lüneburger Heide zu einem attraktiven Ausflugsziel. Der Heide-Shuttle fährt sie an. Gut 70 Haltestellen zwischen Buchholz in der Nordheide, Lüneburg und Soltau laden dazu ein, der Fülle an Naturwundern, Ortschaften und Ausflugszielen einen Besuch abzustatten.

Große Bereicherung für die Stadt

Gegenüber dem Vorjahr sind die Passagierzahlen trotz Corona deutlich gestiegen. Knapp 65.000 Fahrgäste ließen sich auf den fünf Heide-Shuttle-Linien durch den Naturpark chauffieren, fast zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei waren die Passagierzahlen auf allen Routen in etwa gleichmäßig verteilt. Jede Shuttle-Linie verzeichnete zwischen 11.500 und 14.500 Fahrgäste. Auch der neue Ring 5, der die Samtgemeinden Ilmenau, Amelinghausen, Gellersen sowie die Stadt Lüneburg an die anderen vier Ringe im Naturpark anbindet, zog gleich in der ersten Saison gleichauf. „Eine große Bereicherung für die Stadt Lüneburg“, betonte Judith Peters, Leiterin der Lüneburg Marketing GmbH. „Wir konnten feststellen, dass die Gäste zum Teil einen Tag länger in der Stadt bleiben und von hier aus die Region entdecken.“ Leicht gesunken ist der Anteil der Fahrräder. Etwa jeder Fünfte hat noch ein Zweirad für den Ausflug in die Heide mit, in der Vergangenheit war es etwa jeder Vierte. Eine Ursache könnte die Zunahme der E-Bikes sein. lz

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