Fahrer war bei tödlichem Unfall wohl betrunken

Der weiße Sprinter war gegen das Brückengeländer geprallt und hatte sich dann überschlagen (Foto: Feuerwehr)

Der weiße Sprinter war gegen das Brückengeländer geprallt und hatte sich dann überschlagen (Foto: Feuerwehr)

Karze. Bei dem tödlichen Unfall bei Karze spielte offenbar Alkohol eine Rolle. Der Fahrer des Transporters, der in einer Linkskurve vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit von der Fahrbahn abkam, beim Gegenlenken ins Schleudern geriet und dann mit einem Brückengeländer kollidierte, war wohl betrunken. Das bestätigt Polizeisprecherin Antje Freudenberg. Wie berichtet, war bei dem Unfall am Montagabend die Beifahrerin aus dem Fahrzeug geschleudert worden und ums Leben gekommen. Der Fahrer selbst kam mit schweren Verletzungen in eine Hamburger Spezialklinik.

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In Schlangenlinien unterwegs

Der 27-Jährige hätte zum Zeitpunkt des Unfalls – abgesehen vom wahrscheinlichen Alkoholpegel – auch aus einem anderen Grund gar nicht fahren dürfen: Den Führerschein hatte die Polizei ihm nämlich erst am Abend zuvor weggenommen. Und zwar eben wegen Alkohol am Steuer. Denn da war er in der Erbstorfer Landstraße aufgefallen, weil er mit seinem Transporter in Schlangenlinien unterwegs war. Zeugen hatten daraufhin die Polizei informiert, die den Mann stoppte und pusten ließ: 2,77 Promille.

Ähnlich hoch dürfte der Pegel dann beim tödlichen Unfall gewesen sein, lässt Freudenberg durchblicken, ein gerichtsverwertbares Testergebnis liege ihr aktuell aber noch nicht vor. Der 27-Jährige werde nach wie vor intensivmedizinisch in Hamburg betreut, sei aber ansprechbar.

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