Berufsstart unter schwierigen Bedingungen

Gute Chancen hat zum Beispiel in der Region, wer sich zum Mechatroniker/in ausbilden lassen möchte. (Foto: AdobeStock)

Gute Chancen hat zum Beispiel in der Region, wer sich zum Mechatroniker/in ausbilden lassen möchte. (Foto: AdobeStock)

Lüneburg. Bei der Jobsuche bekommen Jugendliche aus Stadt und Landkreis Lüneburg Unterstützung. Die Berufsberater der Agentur für Arbeit stehen all jenen, die noch nicht genau wissen, wie es nach dem Schulabschluss weitergehen soll, mit Rat und Tat zur Seite. Zwar nicht wie sonst üblich direkt in den Schulen, aber telefonisch oder auch in Videoberatungen.

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Zwei Nummern für den Beratungstermin

Wer in diesem Jahr eine Ausbildung beginnen möchte, noch keinen Lehrvertrag in der Tasche hat, sollte schnell aktiv werden, raten die Experten der Arbeitsagentur. Die Berufsberater haben einen guten Überblick über aktuelle Ausbildungsangebote. Unter der kostenfreien Nummer 0800 4555500 und der extra für den Landkreis Lüneburg geschalteten Hotline (04131) 745437 können Jugendliche ihren persönlichen Videoberatungstermin sichern.

Damit auch alle Fragen beantwortet werden, planen die Berater eine ganze Stunde für jedes Gespräch ein. Jugendliche benötigen dafür ein internetfähiges Smartphone, Tablet oder einen PC mit Kamera und Mikrofon. Die Beratungsfachkräfte helfen bei Fragen rund um Ausbildung, Studium, einen weiteren Schulbesuch, Überbrückungsmöglichkeiten oder Auslandsaufenthalte weiter. Sie können zudem passende Ausbildungsstellen vorschlagen.

Unternehmen bilden mehr aus als vor einem Jahr

Agentur-Chefin Kerstin Kuechler-Kakoschke weiß: „Viele Jugendliche fragen sich, ob sie trotz der Corona-Pandemie ihre Berufswünsche verwirklichen können. Mit dieser Frage lassen wir sie nicht allein, sondern finden gemeinsam Antworten und Wege, damit der Berufsstart gut gelingt.“ Viele Unternehmen in der Region setzten nach wie vor auf die Ausbildung, die Bandbreite sei noch immer vielfältig.

Zum Beleg verweist sie auf Zahlen: Seit Oktober meldeten Unternehmen in Stadt und Landkreis Lüneburg 879 Ausbildungsstellen und damit 55 Stellen (6,7 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Im gleichen Zeitraum suchten 869 Jugendliche die Berufsberatung auf, 70 Jugendliche (7,5 Prozent) weniger als im Vorjahr. Ende April waren noch 541 Ausbildungsstellen unbesetzt, gleichzeitig 580 junge Menschen aber auch noch auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle. Ihnen macht Kerstin Kuechler-Kakoschke Hoffnung: "In den kommenden Wochen wird sich noch viel bewegen."

Von Alexander Hempelmann

Hintergrund

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Top 10 der freien Lehrstellen

Die Agentur für Arbeit nennt auch die Bereiche, in denen die meisten Ausbildungsstellen im Landkreis Lüneburg unbesetzt sind (in Klammern jeweils die Zahl der offenen Stellen):

1. Kaufmann/-frau im Einzelhandel (39)

2. Verkäufer/in (31)

3. Kaufmann/-frau Büromanagement (28)

4. Kaufmann/-frau Groß- und Außenhandelsmanagement (20)

5. Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (19)

6. Fachverkäufer/in-Lebensmittelhandwerk Bäckerei (18)

7. Elektroniker/in- Energie-/Gebäudetechnik (17)

8. Kfz-Mechatroniker/in Pkw-Technik (14)

9. Elektroniker/in für Betriebstechnik (14)

10. Fachkraft Lagerlogistik (14)

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