Das gilt für Schulen und Kitas ab Montag

In den Grundschulen findet ab dem 11. Januar eine Woche Homeschooling statt, dann soll der Unterricht im Wechselmodell durchgeführt werden.  (Foto: rnd)

In den Grundschulen findet ab dem 11. Januar eine Woche Homeschooling statt, dann soll der Unterricht im Wechselmodell durchgeführt werden. (Foto: rnd)

Lüneburg/Hannover. Nach den Bund-Länder-Beratungen am Dienstag hat Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne in einer Pressemitteilung mitgeteilt, dass nach dem Ende der Weihnachtsferien am 11. Januar bis zum Ende des Schulhalbjahres am 29. Januar Wechselunterricht und Distanzlernen gelten sollen. Ebenso bildet die Notbetreuung in den Kindergärten einen Eckpfeiler für das Bildungs- und Betreuungsangebot im Corona-Lockdown.

Tonne: „Die Auswirkungen der bisherigen Maßnahmen sind ernüchternd, sodass wir den Lockdown verlängern müssen. Das bedeutet auch, dass der Bildungsbereich in Kita und Schule im Rahmen der gesamtgesellschaftlichen Anstrengungen und Kontakteinschränkungen einen weitergehenden Beitrag leisten muss. Mir war sehr wichtig, dass wir dabei einen Weg finden, der deutliche Kontaktreduzierungen erzeugt, aber auch Bildung und Betreuung vor allem für die Jüngsten sicherstellt und Zukunftschancen sichert. Daher legen wir ein besonderes Augenmerk auf den Primarbereich und die Abschlussklassen. Wir haben ein tragfähiges Konzept für Bildung im Lockdown.“

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Für Grundschüler zunächst Homeschooling

Im Primarbereich soll flächendeckend eine Woche (11. bis 15. Januar) in Distanzunterricht, dem "Szenario C“ beschult werden. Bis zum Ende des Schulhalbjahres soll dann zwei Wochen im Wechselmodell in geteilten Lerngruppen („Szenario B“) unterrichtet werden.

Die Klassen der Sekundarbereiche I und II, in denen keine Abschlüsse anstehen, wechseln vollumfänglich in das Distanzlernen. Das gilt auch für die berufsbildendenden Schulen.

Für Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 1-6 in den Szenarien B und C, die nicht in der Präsenzlerngruppe sind, ist eine Notbetreuung vorzuhalten.

Für Kindertageseinrichtungen wird das „Szenario C“ mit einer Notbetreuung bis zu 50 Prozent der Gruppengröße eingesetzt.

„Niemand muss sich Sorgen um den Abschluss machen“, sagt der Minister. „Alle Prüfungen für Haupt-, Real-, und Förderschulabschluss werden stattfinden. Ebenso das Abitur. Hier arbeiten wir intensiv an der Sicherstellung der zentralen Abiturprüfung. Als Notfalloption können auch dezentrale Prüfungen durchgeführt werden, was wir aber grundsätzlich vermeiden möchten.“

Maßnahmen ab dem 11. Januar im Überblick:

 



  • Kitas sind im Grundsatz geschlossen. Notbetreuung wird bis zu 50 Prozent der Gruppengröße angeboten.




  • 11. bis 15. Januar: Szenario C (Distanzlernen mit Notbetreuung)

  • 18. bis 29. Januar: Szenario B (Wechselmodell mit Notbetreuung)




  • 11 bis 29. Januar: Szenario B (Wechselmodell)




  • 11. bis 29. Januar: Szenario C (Distanzlernen)

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