Haus der Jugend bleibt Kernforderung

Ivo Panitzki und Charlotte Harzer sind das neue Vorstandsduo. (Fotos: privat)

Ivo Panitzki und Charlotte Harzer sind das neue Vorstandsduo. (Fotos: privat)

Lüneburg. Der Stadtjugendring Lüneburg setzt sich seit Jahren für die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen in der Stadt ein. Die Vernetzung von Jugendverbänden und die Interessenvertretung der Jugendlichen gegenüber der Stadt bilden dabei zentrale Aufgabenbereiche. Jetzt hat sich der Stadtjugendring mit vielen frischen Gesichtern im Vorstand neu formiert.

Emma Kremer, Annika Patry, Mette Freidel, Friedrich Laatz und Georg Gunkel-Schwaderer zählen zum Vorstandsbeirat, Sorusch Ebrahimi wurde als Schatzmeister auserkoren. Charlotte Harzer und Ivo Panitzki, die sich seit eineinhalb Jahren ehrenamtlich beim Stadtjugendring engagieren, wurden nun bei einer digitalen Mitgliederversammlung zum neuen Vorstandsduo gewählt. Harzer sagt: „Jugendliche haben viele Ideen. Ihnen müssen die Möglichkeiten und das Vertrauen geschenkt werden, diese zu verwirklichen. Mit dem neuen Team sind wir gut aufgestellt, um diese Forderungen voran zu bringen.“ Panitzki ergänzt: „Meinem Verständnis nach ist es essentiell, Jugendliche ein Selbstermächtigungsgefühl durch eine konkrete Mitgestaltung der eigenen Lebensumwelt, und das heißt hier in Lüneburg explizit in der Stadt, erfahren zu lassen.“

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Bedürfnisse kommunizieren

Emma Kremer engagiert sich seit vier Jahren in St. Stephanus und ist mit 17 Jahren nun das jüngste Teammitglied des Stadtjugendrings. Annika Patry (22) kennt die Vorstandsarbeit bereits durch ihr Engagement im Vorstand der Jugend-Aktion Natur- und Umweltschutz Niedersachsen (JANUN). Mette Freidel (26) ist Vorsitzende des Vereins „Originalton“. Friedrich Laatz (37) ist dagegen beim Stadtjugendring ebenso ein bekanntes Gesicht wie Georg Gunkel-Schwaderer (57), der hauptberuflich beim Jugendverband SJD-Die Falken als Bildungsreferent arbeitet. Sorusch Ebrahimi (32) hat ebenfalls langjährige Erfahrung in der Jugendarbeit. Das Team wird vervollständigt durch Dagmar Hauschildt, Thorben Peters, Sarah Kaufmann, Lena Trilsbeek, Winona Klinge und Henning Wildbret.

Hauptaspekte der Vorstandsarbeit sollen im kommenden Jahr das Mitwirken an einem dezentralen Konzept für ein neues Haus der Jugend in Zusammenarbeit mit der Stadt sein. Dafür sei es wünschenswert, dass Jugendliche im ersten Schritt ihre Bedürfnisse kommunizieren, der Stadtjugendring werde sich daraufhin dafür einsetzen, dass diese gehört und möglichst weitgehend umgesetzt werden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Wie berichtet, gibt es aus den Reihen der Jugendlichen kritische Stimmen, weil das Jugendzentrum an der Katzenstraße geschlossen werden soll und die von der Verwaltung vorgestellte künftige Jugendarbeit mit mehreren Säulen nicht bei allen gut ankommt. Auch der Stadtjugendring macht klar: „Die bisherige Forderung nach einem zentralen Ansatz eines Hauses der Jugend bleibt bestehen.“ lz

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