Kletterfels am Kreidebergsee

Aus Betonwinkelstützen entsteht aktuell das Grundgerüst für den Kletterfelsen auf dem neuen Spielplatz. Anschließend wird das Gerüst mit Spritzbeton verkleidet. (Foto: Hansestadt Lüneburg)

Aus Betonwinkelstützen entsteht aktuell das Grundgerüst für den Kletterfelsen auf dem neuen Spielplatz. Anschließend wird das Gerüst mit Spritzbeton verkleidet. (Foto: Hansestadt Lüneburg)

Lüneburg. Riesige Betonteile schweben in diesen Tagen am Ufer des Kreidebergsees durch die Luft. Ein Bagger ordnet die L-Steine zu einem großen Kreis an. „Das ist das Grundgerüst für den künftigen Kletterfelsen“, erklärt Stadtmitarbeiterin Annette Sönksen aus dem Bereich Grünplanung. Vor einigen Wochen haben hier am Kreidebergsee die Erdarbeiten für einen neuen Spielplatz begonnen: Mit rund 3600 Quadratmetern Fläche wird er künftig Lüneburgs größter Spielplatz sein.

Das Motto der Spiele- und Erholungslandschaft lautet „Spurensuche am Kreidefelsen“. „Neben dem Kletterfelsen wird es einen Kletter-Dinosaurier, eine Knochen-Brücke, Knochenschaukeln, eine Röhrenrutsche sowie Matsch-Muscheln geben“, verrät Sönksen. Und auch Jugendliche und Erwachsene sollen auf ihre Kosten kommen. So wird es neben einem Bolzplatz auch eine Tischtennisplatte sowie Sport-Geräte wie Calisthenics auf der Fläche geben.

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Materialengpässen und Lieferschwierigkeiten

Die Gestaltung orientiert sich an dem, was Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei einer umfangreichen Beteiligungsaktion im November 2019 an Wünschen und Ideen eingebracht hatten. Die Umsetzung sollte eigentlich schon 2020 starten. Doch coronabedingt kam es zu Materialengpässen und Lieferschwierigkeiten, sodass sich der Start verschoben hat. Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass der Spielplatz noch im kommenden Jahr eingeweiht werden kann. „Wenn das Wetter mitspielt, können wir die Landschaftsbauarbeiten bis März 2022 abschließen“, schätzt Sönksen. Dann sind auch erste Spielgeräte montiert. Einige Spiel- und Sportgeräte werden aber erst später nachgerüstet. Der genaue Zeitplan hängt auch davon ab, wann die notwendigen Mittel im künftigen Haushalt freigegeben werden können. lz

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