Land fördert Bau eines Eltern-Kind-Zentrums im Klinikum

Mit dem Eltern-Kind-Zentrum erhält das Klinikum (Bild) einen weiteren Neubau, Förderung: insgesamt 38 Millionen Euro. (Foto: t&w)

Mit dem Eltern-Kind-Zentrum erhält das Klinikum (Bild) einen weiteren Neubau, Förderung: insgesamt 38 Millionen Euro. (Foto: t&w)

Lüneburg. Geschäftsführer Dr. Michael Moormann spricht von einem "ersten Meilenstein", der nun erreicht sei für die weitere Entwicklung des Klinikums Lüneburg erreicht. Was ihn so freut: Das Land Niedersachsen wird den ersten Bauabschnitt des geplanten Eltern-Kind-Zentrums noch in diesem Jahr mit acht Millionen Euro fördern.

Der niedersächsische Krankenhausplanungsausschuss hatte das Investitionsprogramm 2022 beschlossen. Das neu aufgenommene Bauvorhaben des Klinikums soll mit insgesamt bis zu 38 Millionen Euro gefördert werden.

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Geburtenrekorde im Klinikum

Im ersten Bauabschnitt des neuen Eltern-Kind-Zentrums werden unter anderem ein neuer Kreißsaal mit sieben Geburtssälen, eine neue geburtshilfliche Station sowie neue Stationen der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin entstehen und unter einem Dach zusammengeführt. In einem weiteren Bauabschnitt sollen dann eine neue kinder- und jugendmedizinische Notfallambulanz sowie eine neue Kinder-Intensivstation entstehen. Prof. Dr. Peter Dall, Chefarzt der Frauenklinik, und die Leitende Hebamme Antje Kuhrau sind erleichtert, dass jetzt die geburtshilflichen Kapazitäten deutlich erweitert werden können. Denn sei Jahren gebe es immer wieder neue Geburtenrekorde an der Bögelstraße zu vermelden – zuletzt im Jahr 2021 mit 1920 Entbindungen. "Das ist mit den zurzeit vier Geburtssälen eine echte Herausforderung“, verdeutlicht Dall.

Zu den nächsten Aufgaben des Klinikums zählen die Fertigstellung des Bauantrags und das Freimachen des Baufeldes. „Die Förderzusage gibt uns die nötige Planungssicherheit, um jetzt mit den nächsten Schritten für den Neubau beginnen zu können,“ sagt Moormann. lz

195 Millionen Euro für neues Klinikum

Im Heidekreis ist das Thema Krankenhausneubau seit Monaten ein Dauerbrenner. Jetzt gab es ein entscheidendes Signal: Der Krankenhausplanungsausschuss des Landes ist der Empfehlung des niedersächsischen Sozialministeriums gefolgt und stellt dem Heidekreis 195 Millionen Euro für den Neubau des Klinikums in Bad Fallingbostel zur Verfügung, berichtet die Böhme-Zeitung. Am 12. Juli soll in einer Sondersitzung nun die Entscheidung des Kreistags über den Neubau und die Restfinanzierung in Höhe von 46 Millionen Euro fallen.

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