Lüneburg: Zirkus Charles Knie bricht Zelte ab

Der Zirkus Knie gastiert noch bis Mittwoch in Lüneburg --allerdings ohne weitere Vorstellungen. Laut eigenen Aussagen des Zirkussprechers waren bis Sonntag bereits 4500 Besucher in den Vorstellungen. Zur Premiere kamen auch Tierschützer auf die Sülzwiesen, die mit Buhrufen protestierten. Foto: t&w

Der Zirkus Knie gastiert noch bis Mittwoch in Lüneburg --allerdings ohne weitere Vorstellungen. Laut eigenen Aussagen des Zirkussprechers waren bis Sonntag bereits 4500 Besucher in den Vorstellungen. Zur Premiere kamen auch Tierschützer auf die Sülzwiesen, die mit Buhrufen protestierten. Foto: t&w

lz Lüneburg. Noch am Wochenende freute man sich im Zirkus Charles Knie über Besucheranstürme auf den Sülzwiesen in Lüneburg. Nun teilte Pressesprecher Patrick Adolph mit, dass die Zelte aufgrund der "bedrohlichen Wettersituation" durch Sturmtief "Niklas" buchstäblich abgebrochen wurden. "Sicherheit geht vor", heißt es in der Pressemitteilung, darum gibt es am Dienstag und Mittwoch keine Vorstellungen mehr. Bereits erworbene Karten können am Kassenhäuschen auf den Sülzwiesen wieder zurückgegeben werden.

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PETA Deutschland e.V. kritisierte die Erteilung einer Gastspielgenehmigung für Charles Knie. Die Tierschutzorganisation fordert indes ein kommunales Wildtierverbot. Es sollten keine Zirkusse mehr zugelassen werden, die bereits wegen Tierquälerei aktenkundig geworden sind. Städte wie etwa Köln, Erding oder Potsdam würden Flächen an Zirkusbetriebe mit Wildtieren nicht mehr vermieten. „Daran hätte sich die Lüneburger Verwaltung ein Beispiel nehmen sollen“, sagt Peter Höffken, Fachreferent für Tiere in der Unterhaltungsbranche bei PETA Deutschland.

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