Pflöcke für Gewerbegebiet eingeschlagen

60 Hektar am Bilmer Berg will die Hansestadt Lüneburg für 14 Millionen Euro kaufen. (Foto: be)

60 Hektar am Bilmer Berg will die Hansestadt Lüneburg für 14 Millionen Euro kaufen. (Foto: be)

Lüneburg. Mit deutlicher Mehrheit hat sich der Rat der Stadt Lüneburg im nichtöffentlichen Teil der Sitzung für den Kauf einer 60 Hektar großen Fläche am Bilmer Berg ausgesprochen. Das bestätigte Suzanne Moenck, Pressesprecherin der Stadt, auf Anfrage.

Wie berichtet, hatte die Stadt die Fläche bereits seit Jahren im Visier, um diese als Gewerbefläche zu entwickeln. Sie liegt in unmittelbarer Nähe des Industriegebietes Hafen und des bereits umgesetzten Gewerbegebiets Bilmer Berg I. Nachdem die Verhandlungen mit dem Eigentümer, einem Landwirt, lange ohne Erfolg waren, zeichnete sich im vergangenen Herbst eine Wende ab. Im Oktober hatte es einen mehrheitlichen Beschluss des Rates gegeben, die Gespräche zum Kauf der Flächen zum Abschluss zu bringen und alle erforderlichen Schritte umzusetzen. Die Summe für den Kauf: rund 14 Millionen Euro inklusive Nebenkosten.

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Nachtragsetat bereits beschlossen

Der Kauf soll über Kredit finanziert werden. Hierzu hatte der Rat bereits in der Sitzung vom 26. November mehrheitlich einen Nachtragsetat und die Finanzplanung für 2021 und folgende Jahre beschlossen. "Die Genehmigung der Kommunalaufsicht liegt dafür seit vergangenem Donnerstag vor", sagt Suzanne Moenck.

Im Vorfeld der Ratssitzung hatte es kritische Stimmen aus der Stadtpolitik bezüglich einer Mehrerlösklausel im Kaufvertrag gegeben (LZ berichtete). Die Stadt hatte aber erläutert, dass solche Klauseln durchaus üblich seien und dafür Beispiele gegeben.

Entwickelt und vermarktet werden sollen die Flächen zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die Bauabschnitte I und II der A39 fertiggestellt sind.

Zum Hintergrund: Millionen-Deal mit Nachschlag.

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