Silvester in der Altstadt

Feuerwerk in Lüneburg: An diesen Orten sind Böller und Raketen verboten

In der Innen- und Altstadt sind Raketen und Böller verboten.

In der Innen- und Altstadt sind Raketen und Böller verboten.

Lüneburg. Wegen der Corona-Pandemie galt in den vergangenen zwei Jahren nicht nur ein Versammlungsverbot an Silvester, sondern auch ein Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern. Das ist in diesem Jahr nicht abzusehen, dennoch gibt es in Lüneburg Regeln, wo ein Feuerwerk erlaubt ist - und wo nicht.

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Kein Feuerwerk in der Altstadt und am Kalkberg

Vom Silvestertag, 31. Dezember 2022, bis zum Neujahrstag um 24 Uhr darf in folgenden Bereichen kein Feuerwerk abgebrannt werden:

  • in der Altstadt (einschließlich Marktplatz und Marienplatz, Am Sande, Glockenhof, St.-Johannis-Kirche, Stintmarkt und Stintbrücke)
  • Naturschutzgebiet Kalkberg
Eine Karte der Lüneburger Altstadt mit eingezeichnetem Gebiet, in dem kein Feuerwerk stattfinden darf.

In diesem Bereich in der Lüneburger Altstadt ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern vom 31. Dezember bis 1. Januar verboten.

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Im übrigen Stadtgebiet gilt die gesetzliche Regelung, die das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen generell verbietet.

Welche Böller, Raketen und andere Feuerwerkskörper sind verboten?

Alle Kleinfeuerwerke sind verboten, das umfasst alle pyrotechnischen Gegenstände der Kategorie F 2. Darunter fallen etwa Feuerwerksbatterien, Einzelraketen, Schwärmer, Knallkörper und Leuchtfeuerwerke. Ob ein Feuerwerk in die Kategorie F 2 fällt, muss auf der Verpackung beim Kauf gekennzeichnet sein.

Kleinstfeuerwerke der Kategorie F 1 wie zum Beispiel Wunderkerzen und Tischfeuerwerke, die auch in Gebäuden gezündet werden dürfen, sind erlaubt. Allerdings ist mit Rücksicht auf die Natur der Müll unbedingt wieder mitzunehmen.

Warum ist das Abbrennen von Feuerwerk am Kalkberg verboten?

Der Kalkberg ist ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet, die Pflanzen und Tiere dort sind besonders schutzwürdig. An Silvester dürfen Feiernde auf dem Kalkberg weiterhin die schöne Aussicht über Lüneburg genießen. Um die Natur und dort lebenden Tiere zu schützen, ist das Abbrennen von Feuerwerken hier jedoch untersagt, da Tiere durch den Lärm der Böller empfindlich gestört werden, zum Beispiel Fledermäuse, die sich im Winterschlaf befinden.

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Auch Besucher, die hier viel Müll hinterlassen, schaden der Natur. Die Hansestadt wird für den Silvesterabend zusätzliche Mülleimer aufstellen. Außerdem gibt es die Möglichkeit Feuerwerkskörper, die die Besucher mit sich führen, am Haupteingang vom Kalkberg zwischenzeitlich abzugeben. Dafür wird eine Kiste bereitstehen. Diese können dann später von den Besucher wieder abgeholt werden.

Warum ist das Feuerwerk in der Innenstadt verboten?

Der historische Kern der Lüneburger Innenstadt ist besonders brandgefährdet. Da eine sehr enge Bebauung besteht, kann sich Feuer hier besonders schnell ausbreiten. Das ist buchstäblich brandgefährlich für die Menschen, die in der Stadt leben.

Wer kontrolliert?

Mitarbeiter des Ordnungsamtes kontrollieren gemeinsam mit der Polizei die Gebiete, in denen das Verbot gilt. Am Kalkberg sind zusätzlich Sicherheitskräfte der Firma Compact Security (erkennbar mit Firmenlogo und Dienstausweis) vor Ort.

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Was passiert bei Missachtung des Verbots?

Das Ziel der Kontrollen ist von Seiten der Hansestadt in erster Linie zu informieren und auf die Gefahren durch das Abbrennen von Feuerwerk in den Gebieten hinzuweisen. Bei einer Missachtung des Verbots droht eine Geldbuße in Höhe von bis zu 50.000 Euro. Außerdem kann die Person des Platzes verwiesen werden.

Gibt es alternative Flächen, wo man stattdessen Feuerwerk zünden kann?

In den Gebieten außerhalb des geschützten Bereiches, zum Beispiel am Handwerkerplatz, am Reichenbachplatz und im Bereich am Parkplatz Sülzwiesen ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Kategorie F 2 erlaubt.

Die Allgemeinverfügung, in der die Orte festgelegt sind, veröffentlichen Hansestadt und Landkreis vor Silvester auf ihren Internetseiten. lz

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