Start-up "Gib Rillé" macht nur online weiter

Mit ihrer Produktion bleiben die Jungunternehmer Kilian Anton (l.) und Leo Leue von Gib Rillé in der Innenstadt ansässig. (Foto: Hansestadt Lüneburg)

Mit ihrer Produktion bleiben die Jungunternehmer Kilian Anton (l.) und Leo Leue von Gib Rillé in der Innenstadt ansässig. (Foto: Hansestadt Lüneburg)

Lüneburg. Leerstand verhindern und Innovation fördern – so lauten die Ziele des Konzepts Pop-up-Store, das die Hansestadt mit Hilfe von Fördermitteln in Lüneburgs Innenstadt umgesetzt hat. Während sich der erste „fräulein paulas hund“ erfolgreich in Lüneburg etabliert hat, läuft nun auch die Förderphase für den zweiten "Gib Rillé" aus. Das Geschäft in der Grapengießerstraße, das nachhaltige, selbst bedruckte Mode verkauft, wird zum Ende des Jahres schließen, teilte die Sprecherin der Hansestadt Ann-Kristin Jenckel mit. „Wir haben uns entschieden, erstmal nur unsere Produktion in der Innenstadt zu belassen und unseren Online-Shop weiter auszubauen“, sagen die beiden Jungunternehmer Killian Anton und Leo Leue, die die Jury beim Wettbewerb mit ihren Ideen überzeugt hatten. Zwar habe sich der Umsatz durch den Standort in der Innenstadt nahezu vervierfacht, dennoch könnten die Einnahmen aktuell noch nicht die reguläre Lademiete und das Personal tragen.

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Aus Sicht der Stadt ein Erfolg

„Wir bedauern natürlich, dass "Gib Rillé" vorerst keinen Anlaufpunkt in der Innenstadt mehr hat“, sagt Finn Kubisch aus der Stabstelle Nachhaltige Stadtentwicklung. Dennoch sei auch dieser aus Sicht der Stadt und des Fördermittelgebers ein Erfolg. „Wir haben den Leerstand vorübergehend durch ein attraktives Einzelhandelskonzept ersetzt und zugleich jungen, lokalen Akteuren die Möglichkeit gegeben, sich auszuprobieren.“





 










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Die Produktion von Kapuzenpullovern, T-Shirts und Accessoires mit speziellen Drucken bleibt in Räumen in der Unteren Schrangenstraße bestehen. „Mittel- bis langfristig soll es möglichst auch für den Verkauf wieder eine Anlaufstelle in der Stadt geben“, erklären die Jungunternehmer Anton und Leue. Vorerst aber wollen die beiden ihre Produktion und den Online-Shop weiter professionalisieren. „Wir bedanken uns für das großartige Jahr und die Aufmerksamkeit, die uns zuteilgeworden ist“, sagt Laue. Das sei ein großer Gewinn für das Label gewesen und hilfreich für die weitere Entwicklung.

Gefördert werden die beiden Pop-up-Stores aus dem Programm „Perspektive Innenstadt“ des Landes aus EU-Mitteln, erklärt Finn Kubisch. Diese Förderung läuft nun aus. „Uns erreichen allerdings nach wie vor viele Anfragen für weitere Pop-up-Stores, so dass eine Fortsetzung des Konzeptes in einem anderen Rahmen nicht ausgeschlossen ist“, so Kubisch. lz

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