Lebensmittelspenden gesucht

Viele Bedürftige, wenig Lebensmittel: Tafel und Hansestadt starten gemeinsame Aktion

Menschen stehen Schlange vor der Lüneburger Tafel.

Die Zahl der Hilfsbedürftigen ist - auch in der Hansestadt - stark angestiegen. Die Schlangen bei der Lebensmittel-Ausgabe der Lüneburger Tafel, wie hier Ende November, werden immer länger. Darauf wollen Stadt und Tafel nun gemeinsam aufmerksam machen.

Lüneburg. Bundesweit schlagen Tafeln Alarm – so auch die Lüneburger Tafel. Seit Anfang 2022 verzeichnet der Verein einen Rückgang der Lebensmittelspenden. Gleichzeitig steigt die Anzahl derer, die aufgrund hoher Energiepreise und der Inflation auf das Angebot der Tafel angewiesen sind.

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Der Ukraine-Krieg und der damit einhergehende Zulauf Geflüchteter haben diese Entwicklung weiter verschärft.

Eine gemeinsame Aktion von Hansestadt Lüneburg und Lüneburger Tafel e.V. soll nun auf diesen Umstand aufmerksam machen – und im besten Fall direkt Lebensmittelspenden generieren.

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Am kommenden Samstag, 4. Februar 2023, werden Ehrenamtliche der Lüneburger Tafel von 10 bis 15 Uhr mit einem Stand vor dem Landgericht stehen und Spenden annehmen.

Aktion soll Lüneburger dazu bewegen, Tafel zu unterstützen

„Hoffentlich können wir durch diese Aktion viele Lüneburger:innen dazu bewegen, die Tafel zu unterstützen“, sagt Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. Sie wird bei der Aktion am Samstag zu Beginn auch persönlich dabei sein und unterstützen.

Die gemeinsame Aktion hatte Kalisch bereits in einer Ratssitzung im Dezember angekündigt. Sie blickt zuversichtlich voraus: „Ich freue mich, dass wir einen passenden Termin gefunden haben. Denn die vergangenen Monate haben gezeigt, dass die Zahl derer steigt, die sich den Einkauf im Supermarkt vielleicht nicht regelmäßig leisten können.“

Zahl der Kunden im vergangenen Jahr verdoppelt

Konkrete Zahlen nennt Konstanze Dahlkötter, Vorsitzende des Vereins Lüneburger Tafel: „Die Zahl der Kunden hat sich im vergangenen Jahr verdoppelt.“ So nutzen aktuell gut 650 Familien regelmäßig das Angebot der Tafel. Dahinter stehen etwa 1800 Menschen.

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Rund 70 Ehrenamtliche übernehmen die Ausgabe am Standort Im Tiefen Tal in Lüneburg. „Zurzeit haben wir wirklich arge Probleme mit den Lebensmitteln“, berichtet Dahlkötter. Oftmals gebe es zwar Geldspenden, allerdings betont sie: „Was uns noch mehr hilft, sind Lebensmittel – und zwar abgepackte, haltbare Waren.“

Und genau solche Spenden erhoffen sich Hansestadt und Tafel nun bei der Aktion neben dem Marktplatz. „Wir freuen uns über jede Lebensmittelspende, auch zum Beispiel über einzelne Pakete Nudeln“, bitten Kalisch und Dahlkötter gemeinsam.

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