Waldbrand-Gefahr auf höchster Stufe

Wie in den Wäldern so steigt auch die Gefahr für Brände auf den Feldern zurzeit stark an - hier ein Archivfoto aus Rohstorf 2018. (Foto: Andreas Bahr)

Wie in den Wäldern so steigt auch die Gefahr für Brände auf den Feldern zurzeit stark an - hier ein Archivfoto aus Rohstorf 2018. (Foto: Andreas Bahr)

Lüneburg. Es ist seit Tagen trocken und wird immer heißer - damit steigt die Waldbrand-Gefahr immer mehr. In den Landkreisen Lüneburg, Dannenberg und Uelzen gilt bereits teilweise die höchste Alarmstufe 5. Der Graslandfeuerindex befindet sich ab Freitag ebenfalls auf der höchsten Stufe.

Aufgrund der hohen Gefahr für Wald- und Flächenbrände steigt auch der Feuerwehrflugdienst in die Luft, beide Flugzeuge fliegen seit Donnerstag um 12 Uhr . Der Feuerwehrflugdienst überfliegt mögliche Gefahrenstellen und kann im Ernstfall die anrückenden Kräfte am Boden steuern und dirigieren, heißt es in einer Pressemitteilung der Kreisfeuerwehr.

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Tipps von der Feuerwehr

Damit die Einsatzkräfte aber nicht erst zum Einsatz ausrücken müssen, gilt das richtige Verhalten in der freien Natur und im eigenen Garten.

Die Feuerwehr rät:


  • Beachten Sie das absolute Verbot für offenes Feuer in Wäldern (z.B. Grillfeuer oder Lagerfeuer) und beachten Sie ggf. behördlich erlassene Verbote zum Betreten von Wäldern.

  • Auf keinen Fall sollten Sie im Wald rauchen und werfen Sie keine Zigarettenreste fort, nicht als Spaziergänger, Radfahrer oder Autofahrer.

  • Nehmen Sie Ihren Müll mit und lassen Sie keinesfalls Glasabfälle achtlos liegen. Diese können wie Brenngläser wirken und Feuer entfachen.

  • Denken Sie daran: Der Katalysator Ihres Kraftfahrzeugs kann sich sehr stark erhitzten und kann einen Brand auslösen. Parken Sie daher nur auf ausgewiesenen Parkflächen.

  • Achten Sie beim Einsatz von Fahrzeugen und Maschinen auf Funkenschlag oder auf erhitzte Bauteile, diese können Brände verursachen, ggf. vermeiden Sie deren Einsatz.

  • Halten Sie Zufahrten zu Wäldern, Moor und Heide frei, beachten Sie unbedingt die erlassenen Park- und Halteverbote, damit die Feuerwehren schnell zum Einsatzort kommen können.

  • Rufen Sie bei Bränden und Rauchentwicklung immer die Feuerwehr unter 112.

  • Versuchen Sie Entstehungsbrände durch Austreten, Abdecken mit Sand oder mit Wasser/Feuerlöscher zu löschen.

  • Sollten Sie vor einem größeren Feuer fliehen müssen, so laufen Sie gegen die Windrichtung.

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