Trotz knapper Kasse

Landkreis Lüneburg steckt in diesem Jahr rund neun Millionen Euro in die Sanierung von Schulen

Der Landkreis nimmt mehr als vier Millionen Euro in die Hand für die Sanierung der Berufsbildenden Schulen in Lüneburg.

Der Landkreis nimmt mehr als vier Millionen Euro in die Hand für die Sanierung der Berufsbildenden Schulen in Lüneburg.

Lüneburg. Mehr als neun Millionen Euro investiert der Landkreis Lüneburg 2023 in seine 17 kreiseigenen Schulen. Diese Ausgaben hat der Kreistag am 22. Dezember bei seiner letzten Sitzung 2022 im Haushalt für das laufende Jahr festgezurrt. „Unser Ziel ist es, die Schulen gut auszustatten, sodass Kinder und Jugendliche eine ansprechende und zeitgemäße Lernumgebung finden“, betont Landrat Jens Böther (CDU). „Das ist eine Investition in die kommende Generation. Daran arbeiten wir weiter – trotz der schwierigen Haushaltssituation.“ Diese Vorhaben stehen auf dem Programm:

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Berufsbildende Schulen

Der Kreis setzt das Sanierungsprogramm fort, in die mehr als vier Millionen Euro investiert werden: An der BBS I wird die Sanierung des Hauptgebäudes abgeschlossen, in der Georg-Sonnin-Schule (BBS II) werden die Werkstätten erneuert sowie neue Unterrichtsräume eingerichtet. Die BBS III erhalten unter anderem neue Gruppenräume und neue Multifunktionsräume.

Eine der größten Baustellen sind Berufsbildende Schulen.

Eine der größten Baustellen sind Berufsbildende Schulen.

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„Wir schaffen attraktivere Lernumfelder und passen unsere Angebote den neuesten Entwicklungen am Markt an“, sagt Böther. Denn: „Auch die fundierte Fachausbildung in unseren Berufsbildenden Schulen hat einen großen Anteil daran, dass wir gut qualifizierte Fachkräfte in unserer Region haben und auch langfristig halten können.“

Schulzentrum Scharnebeck und Schulzentrum Oedeme

Der Schulsport steht ebenfalls oben auf der Liste der Projekte. Am Schulzentrum Scharnebeck setzt der Landkreis die Sanierung der Dreifeldhalle fort. Am Schulzentrum Oedeme starten die Planungen für das Lehrschwimmbecken.

IGS Embsen

Den Wiederaufbau der IGS Embsen treibt der Kreis weiter voran und investiert der Landkreis mehr als 2,5 Millionen Euro in diesem Jahr. Zusätzlich erhält der IGS-Schulhof neue Spielgeräte und Sitzmöglichkeiten. Insgesamt plant der Kreis, die IGS bis 2026 für einen zweistelligen Millionenbetrag wieder herzurichten und zu erweitern. Hintergrund: Ein Feuer legte im Sommer 2020 die kleine Sporthalle der IGS in Embsen in Schutt und Asche.

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Bei den Bauarbeiten an seinen Schulen plant der Landkreis Fotovoltaik-Anlagen und Gründächer ein, soweit sie am jeweiligen Standort möglich und sinnvoll sind.

„Es geht um unsere Zukunft.“

Landrat Jens Böther (CDU)

Auch Maßnahmen, um die Inklusion auszubauen, stehen an – mit rund 400.000 Euro kalkuliert der Kreis für die einzelnen Vorhaben. „Wir haben eine schwierige Haushaltssituation – und trotzdem nehmen wir Geld für Bildung in die Hand. Es geht um unsere Zukunft. Wir wägen gut ab.“

Planungen für 2024 laufen an

Für die weiteren Umbauten und Erweiterungen in den Schulgebäuden ab 2024 stehen jetzt die Planungen an. Auf der Liste sind etwa die Erneuerung des Busbahnhofs am Schulzentrum Scharnebeck, der Umbau und die Erweiterung der Unterrichtsräume an der Förderschule am Knieberg und der Ausbau der Technikräume an der Oberschule Dahlenburg. Allein für die Planung stehen rund 300.000 Euro im Etat bereit.

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