Stolz der Löschtruppe

Die Feuerwehr Südergellersen führte gleich vor, was den neuen Unimog auszeichnet: Er kann im Kampf gegen Wald- und Flächenbrände eingesetzt werden. Dabei kann er Löschwasser auch während der Fahrt versprühen (Pump and Roll). (Foto: Feuerwehr)

Die Feuerwehr Südergellersen führte gleich vor, was den neuen Unimog auszeichnet: Er kann im Kampf gegen Wald- und Flächenbrände eingesetzt werden. Dabei kann er Löschwasser auch während der Fahrt versprühen (Pump and Roll). (Foto: Feuerwehr)

Südergellersen. Seit Wochen steht der neue Unimog schon im Feuerwehrgerätehaus in Südergellersen und hat auch bereits die ersten Einsätze hinter sich gebracht. Nun wurde das Fahrzeug auch offiziell von der Samtgemeinde Gellersen an die Ortswehr Südergellersen übergeben.

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Für die Bekämpfung von Waldbränden

Der neue Unimog löst das alte Tanklöschfahrzeug TLF 8W nach mehr als 34 Dienstjahren ab. Und es ist das erste Feuerwehrfahrzeug auf Basis eines Unimog, das seit gut 30 Jahren im Landkreis Lüneburg neu beschafft worden ist. Die Frauen und Männer der Feuerwehr Südergellersen und der Samtgemeinde Gellersen leisteten fünf Jahre Projektarbeit und unzählige weitere Arbeitsstunden, damit das neue Tanklöschfahrzeug den modernsten Anforderungen entspricht. Denn der Klimawandel sorgt für immer längere Trockenperioden – und so für mehr Wald- und Flächenbränden. „Das TLF 3000 ist nicht nur für Wald- und Vegetationsbrände ausgelegt, sondern auch für die technische Hilfe und viele weitere Einsatzmöglichkeiten,“ betonte Ortsbrandmeister Timo Peters bei der Einweihungsfeier.

Die Geschichte des neuen Unimog begann schon 2015 . Damals wurde es in den Feuerwehrbedarfsplan der Samtgemeinde aufgenommen und „seit 2019 Gelder im Rahmen eines Doppelhaushaltes bereitgestellt“, sagte Samtgemeindebürgermeister Steffen Gärtner. Die Kosten für das Fahrzeug belaufen sich auf knapp 420.000 Euro.

Keine Zuschüsse von Land und Bund

„Bei dem Fahrzeug handelt es sich nicht um ein neues Spielzeug für die Feuerwehr, es ist ein hochmodernes Einsatzfahrzeug für die Sicherheit der Bürger der Samtgemeinde und darüber hinaus“, sagte Gärtner. „Die Samtgemeinde Gellersen besteht zu 40 Prozent aus Waldflächen, viele der Waldwege sind mit einem normalen straßengängigen Feuerwehrfahrzeug nur schwer passierbar, daher ist es umso wichtiger, ein hochgeländegängiges Feuerwehrfahrzeug in der Samtgemeinde vorzuhalten.“ Zuschüsse für das Waldbrandfahrzeug seitens des Landes Niedersachsen oder durch den Bund gab es aber nicht, betonte Gärtner.

„Das TLF3000 ist kein Geschenk, es ist ein Werkzeug“ sagte der stellvertretende Kreisbrandmeister Stephan Dick. „Im norddeutschen Raum haben wir viele Waldflächen, sodass ein solches Fahrzeug für die Bedingungen ideal geeignet ist – „das ist moderner Klimaschutz“.

Daher sei es umso wichtiger, dass die Feuerwehr Südergellersen mit diesem hochmodernen Einsatzfahrzeug auch in der Kreisbereitschaft des Landkreises Lüneburg mitfährt und somit Einsätze auch über die Grenzen von Gellersen hinaus unterstützen kann. lz

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