Mit mehreren Einsatzfahrzeugen waren die Lüneburger Polizisten am Neuköllner Weg in Geesthacht angerückt. Foto: lz

Polizeieinsatz in Geesthacht

Lüneburg/Geesthacht. Überraschenden „Besuch“ haben am frühen Dienstagmorgen die Bewohner eines Reihenhauses im Geesthachter Ortsteil Düneberg bekommen: Beamte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei kamen durch die verschlossene Tür, um das Haus zu durchsuchen.

Der Einsatz lief unter der Führung der Zentralen Kriminalinspektion (ZKI) Lüneburg. Die Durchsuchungsbeschlüsse für insgesamt vier Objekte, darunter jenes in Geesthacht, hatte die Staatsanwaltschaft Stade erwirkt. „Es wurde in einem Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz durchsucht“, berichtete Kai Thomas Breas, der Sprecher der Behörde, auf Anfrage. „An dem Fall arbeitet eine Ermittlungsgruppe bereits seit Monaten. Jetzt erfolgte der Zugriff.“

Schlafende Bewohner wurden von der Aktion überrascht

Die Beamten des SEK hatten sich gegen 5 Uhr auf dem Famila-Parkplatz an der Schleuse für ihren Einsatz umgezogen. Mit mehreren Mannschafts- und Zivilwagen waren die Polizisten am Neuköllner Weg vorgefahren und hatten im Morgengrauen den Einsatz in dem Reihenhaus in einer ruhigen Seitenstraße begonnen. Mit dabei waren auch Beamte der Geesthachter Kriminalpolizei und ein Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes. Das SEK stürmte durch die aufgebrochene Tür ins Haus. Die schlafenden Bewohner wurden von der Aktion überrascht.

Die Erkenntnisse aus dem Einsatz müssten jetzt ausgewertet werden, hielt sich Breas bedeckt, weiteren Details zu möglichen Feststellungen oder Festnahmen von Tatverdächtigen wollte er nicht nennen. Die Aktion in Geesthacht und in Lüneburg zog sich bis zum Nachmittag hin. lz

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