Polizeiauto
(Foto: t&w)

Stute verletzt, Polizei ermittelt

Lüneburg/Wrestedt. Es gibt keine direkten Hinweise auf einen tierfeindlichen Übergriff. Das betont die Lüneburger Polizei mit Blick auf einen heiß diskutierten Fall im Landkreis Uelzen. Hier hat sich auch über Messenger-Dienste eine bedenkliche "Gerüchtelage" entwickelt. Die Polizei bittet um Sensibilität bei der Weiterverbreitung von Gerüchten oder gut gemeinter Warnhinweise.

Was war passiert? Am Sonntag, 8. November, hatte eine Pferdehalterin der örtliche Polizei die Verletzung einer ihrer Tiere auf einer Koppel im Bereich Emern gemeldet. Die Stute, die mit anderen Pferde auf einer Koppel außerhalb des Ortes gehalten wurde, erlitt vermutlich am Sonntag zwischen 13 und 22 Uhr eine Verletzung im Genitalbereich, der tierärztlich behandelt werden musste.

Möglichkeit der Fremdeinwirkung besteht

Auch der Veterinär des Landkreises Uelzen wurde eingeschaltet. Die Möglichkeit der Fremdeinwirkung besteht, wobei jedoch die Ursache für die Verletzung des Tieres derzeit nicht
abschließend geklärt werden kann. Weitere entsprechende Vorfälle in der Region sind nicht bekannt.

Die Polizei ermittelt, da ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz nicht abschließend ausgeschlossen werden kann. Hinweise an Tel. (0581) 930-0 oder 930-331. lz