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Patrick Ristow, Personaldisponent beim Heid Löper, hilft jetzt in den arbeitsreichen Tagen vor Weihnachten mit beim Ausliefern der Pakete, die über den Shop Lüneburg bestellt werden. (Foto: t&w)

Shop Lüneburg: So schnell ist die Bestellung da

Lüneburg. Die angebotenen Produkte kommen dort von Händlern aus der Region – und schnell geliefert werden sie auch. Dafür sorgt das Logistikunternehmen Heid Löper, das auch die gedruckte LZ zu den Leserinnen und Lesern bringt. Wer bis 14 Uhr im digitalen Shop bestellt, bekommt die Ware meist bereits am selben Abend ausgeliefert.

Üblicherweise landen die Pakete in einer von drei Packstationen – In der Sparkasse Kaltenmoor, Loewe-Center und Garbers-Center.

Pakete zügig aus der Packstation abzuholen hilft anderen Kunden

Doch sind dort alle Fächer belegt, wird das Paket auch mal direkt an die Haustür gebracht, zum Beispiel von Patrick Ristow. Der ist eigentlich Personaldisponent beim Heid Löper, doch in diesen Tagen hilft er bei den Kolleginnen und Kollegen in der Zulieferung aus. Denn die Bestellungen aus dem Shop Lüneburg haben sich zum zweiten Lockdown und so kurz vor Weihnachten deutlich vermehrt.

„Zwischen 14 und 17 Uhr holen wir die bestellten Waren direkt bei den lokalen Händlern ab und bringen sie dann in unser Verteilzentrum. Von dort aus fahren derzeit sechs Mitarbeiter die Pakete am Abend zu den Packstationen.“ Landet dort ein Paket im Fach, erhält der Kunde eine Nachricht aufs Handy mit einem Code, um das richtige Fach öffnen zu können. Nicht alle Pakete werden dann am nächsten Tag aus der Packstation abgeholt. „Dafür haben wir natürlich Verständnis, doch ein volles Fach bedeutet: Neue Bestellungen können dort nicht abgelegt werden. Somit können die neuen Kunden ihre Bestellungen dann auch nicht am selben Tag abholen, an dem sie bestellt haben“, sagt Ristow.

Kunden sind zufrieden, haben aber auch Anregungen

Am Freitagabend fuhr er daher noch ein paar Pakete und Tüten aus dem Shop zu den Kunden nach Hause. Und die sind zufrieden. „Wir finden, das ist eine gute Sache, um den lokalen Einzelhandel zu unterstützen“, sagen Patrizia und Moritz, die am Wilschenbrucher Weg ihre Bestellung entgegennehmen. Allerdings könnten ihrer Meinung nach noch mehr Händler mitmachen, um das Angebot zu erweitern. „Je mehr dabei sind, desto größer würde ja auch die Konkurrenz zu Amazon und Co. werden.“

Ein anderer Kunde, der am Schäferfeld wohnt und an diesem Abend beliefert wird, sagt: „Das ist eine schöne Sache. Wir haben Freitagmittag bestellt und Freitagabend ist es jetzt hier.“ In seinem Fall ein Heide Gin. Kleiner Kritikpunkt: Die Internetseite des Shops könnte etwas schneller laden.

Wenn jemand nicht zu Hause ist, stellt Patrick Ristow das Paket aber nicht einfach vor die Tür. „Das nehmen wir dann wieder mit in die Zentrale und legen eine Karte in den Briefkasten. Es muss sich bei uns keiner Sorgen machen, dass etwas wieder zurück zum Händler geschickt wird. Dafür sind wir ja hier alle lokal unterwegs.“

Von Laura Treffenfeld