Samstag , 3. Dezember 2022
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Fischotter kommen fast in ganz Europa vor.

Der Fischotter ist das Wildtier des Jahres

Lüneburg. Der Fischotter (Lutra lutra) ist von der Deutschen Wildtierstiftung als Wildtier des Jahres 2021 nominiert und gewählt worden. Der geschickte Fischjäger wurde früher wegen seines wertvollen Felles und seiner Vorliebe für Fische gnadenlos verfolgt und fast ausgerottet. Obwohl er dem Jagdrecht unterliegt, genießt er ganzjährige Schonzeit, darf also nicht geschossen oder gefangen werden. Fischotter kommen fast in ganz Europa vor.

Eingang vom Bau liegt immer unter Wasser

Seit wenigen Jahren scheint sich die Wildart zu erholen, ist aber weiterhin durch den Menschen gefährdet und steht immer noch auf der Liste der aussterbenden Tiere. Dazu beigetragen hat der Mensch, indem er Gewässer begradigt oder verschmutzt. Durch die Schwimmhäute zwischen den Zehen sind Fischotter gute Schwimmer und können acht Minuten tauchen, das ihnen ermöglicht, auch unter der Eisschicht zu jagen.

Seinen Bau gräbt der Fischotter am Ufer unter einem Baumstumpf, wobei der Eingang immer unter Wasser liegt, und in dem er nach der Geschlechtsreife bis zu vier Junge aufzieht, die blind geboren werden. ol