Mittwoch , 22. September 2021
Derzeit legen Rohrleitungsbauer den Trinkwasseranschluss an der Seitenfassade der IHK in der Grapengießerstraße. (Foto: Hansestadt Lüneburg)

Erste Vorbereitungen für das Wasserspiel Am Sande

Lüneburg. Die ersten Arbeiten für das geplante Wasserspiel auf dem Vorplatz der Industrie- und Handelskammer (IHK) Am Sande haben begonnen: Die Stadt teilt mit, dass seit Montag Rohrleitungsbauer den Trinkwasseranschluss in der Grapengießerstraße legen.

Entlang der seitlichen IHK-Fassade reißen die Arbeiter derzeit das Pflaster auf, um eine rund 16 Meter lange Wasserleitung ins Erdreich zu bringen, die vom Hydranten auf Höhe des Gebäude-Notausgangs bis etwa zur Hausecke Am Sande reichen soll. Läuft alles nach Plan, könnte das Wasserspiel Anfang April in Betrieb genommen werden.

Sieben Meter lang, drei Meter breit

Entstehen soll auf dem Platz vor der IHK ein rechteckiges und nahezu ebenerdiges Fontänenfeld mit Sitzwürfeln aus Granit. Damit die Würfel in der Dunkelheit nicht zu Stolperfallen werden, erhalten sie Glasperlen, die reflektieren, wenn sie angestrahlt werden.

Auf dem rund sieben Meter langen und drei Meter breiten Areal werden acht bodenbündige Klarwasserdüsen unterschiedlich hohe Fontänen in Intervallen aus dem Boden schießen. Dadurch, dass alles ebenerdig angelegt ist, soll die Anlage nach ihrer Fertigstellung begehbar und befahrbar sein.

Arbeiten dauern bis Mittwoch

Die Vorbereitungen in der Grapengießerstraße dauern noch bis voraussichtlich Mittwoch. In dieser Zeit können auch die Fahrradständer an der Stelle nicht benutzt werden. In der ersten Februarwoche geht es dann mit den Tiefbauarbeiten auf dem IHK-Vorplatz weiter.

Wenn der Versorgungsgraben gezogen ist, montiert die zuständige Firma das Fontänenfeld inklusive Betonplatte und Wassertechnik. Rund sechs Wochen sind für die Maßnahmen veranschlagt.

Das Wasserspiel ist ebenso wie die Trinkwasserbrunnen, die bis zum Sommer aufgestellt werden sollen, Teil des Klimaschutzkonzepts der Hansestadt. lz