Mittwoch , 30. November 2022
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Die Pandemie hat sich auch in der Kasse der Lüneburger Unicef-Gruppe bemerkbar gemacht. Foto: A/t&w

Weniger Geld für Kinder in Not

Lüneburg. Corona setzt nicht nur den Unternehmen und ihren Beschäftigten finanziell zu, Organisationen und Institutionen leiden ebenfalls unter der Ausnahmesituation. Jüngst hatte die LZ über den Spendeneinbruch beim Tierheim berichtet – mit der für die Einrichtung erfreulichen Folge, dass prompt wieder Spenden dort eingingen. Nun skizziert auch die Lüneburger Unicef-Gruppe, wie sich die Pandemie in ihrer Kasse bemerkbar gemacht hat. In den vergangenen 25 Jahren habe die Gruppe stets mehrere Tausend Euro jährlich durch Spenden und Kartenverkaufserlöse an das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen überweisen können, 2020 aber waren es gerade mal 400 Euro.

Die Pandemie habe alle größeren Aktivitäten des Teams lahmgelegt. Stände in der Innenstadt, Aktivitäten zum Weltkindertag, Schüler-Spendenläufe, die Grußkartenverkäufe auf den Weihnachtsmärkten rund um St. Michaelis und auf Gut Thansen – alles fiel 2020 flach. „Die Spendeneinnahmen aus den Aktionen fehlten uns coronabedingt im vergangenen Jahr“, machen Rita Linderkamp, Doris Jaschke und Kim Michel deutlich. Dadurch fehle Geld für Unicef-Projekte und -Kampagnen.

„Unzumutbare hygienische Verhältnisse in den Lagern“

Besonders am Herzen liegt dem hiesigen Team die Unterstützung der Flüchtlingskinder, vor allem in den griechischen Lagern und im Lager Lipa in Bosnien- Herzegowina. Denn die Kinder sind dort „unter unzumutbaren hygienischen Umständen dem hereinbrechenden Winter ohne ausreichenden Schutz ausgeliefert.“

Unicef sei zudem im Dauereinsatz, damit Mädchen und Jungen in Krisengebieten wie im Jemen oder die Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch unterstützt werden können. „Wir freuen uns über jede Spende und sind dankbar für Ihre Unterstützung“. Mehr Informationen zu Unicef und Spendenmöglichkeiten gibt es unter (04131) 8558943 oder per E-Mail-Anfrage an info@lueneburg.unicef.de. lz

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