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Ein Demonstrationszug mit zirka 60 Menschen, hier in der Wallstraße, zog sich durch die Lüneburger Innenstadt. (Foto: be)

Demo für Schließung von Fabriken und Büros

Lüneburg. "Büros und Fabriken schließen. Menschenleben statt Profite schützen" – unter diesem Motto stand am Sonnabend eine Demonstration in Lüneburg, an der rund sechzig Frauen und Männer teilnahmen. Aufgerufen zur Demo hatte "Shut Down", ein loser Zusammenschluss mehrerer Gruppen, etwas dem Wohnprojekt "Unfug".

"Wir möchten ein Zeichen setzen, damit nicht nur Privatpersonen die Kosten der Corona-Pandemie tragen, sondern auch die Arbeitgeber und die Reichen", betonte Mit-Veranstalter Dido Busch. Denn: "Am Arbeitsplatz werden nicht einmal Infektionszahlen ermittelt." Gefordert wurde eine Schließung der Fabriken und Büros bei vollen Lohnausgleich.

Die Demonstrierenden trafen sich am Lambertiplatz, zogen über einen Zwischenstopp Am Sande zur Abschlusskundgebung am Marktplatz. Alle trugen medizinische Masken. Die Veranstalter hatten zudem ein Hygienekonzent ausgearbeitet, damit alle den Mindestabstand jederzeit wahren.

Scharfe Kritik übten Rednerinnen und Redner an den ihrer Meinung nach rechtsradikal ausgerichteten Querdenkern. Die Shut-Down-Bewegung unterstützt vielmehr die Initiative "Zero Covid", die durch deutliche Beschränkungen die Corona-Infektionszahlen auf Null drücken möchte. as/saf

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