Donnerstag , 23. September 2021
Auf und neben dem Eis tummelten sich auch am Sonntag trotz aller Verbote und Mahnungen noch Hunderte. (Foto: t&w)

Update: Glühwein und Menschenmassen am Inselsee

Scharnebeck. Alle Hände voll zu tun hatte die Polizei bei einem Einsatz am Inselsee in Scharnebeck. Rund 500 Personen waren dort am Sonnabend vor Ort. Aus dem Kiosk am See wurden unter anderem heiße Getränke und Würstchen verkauft, welche auch dort im unmittelbaren Nahbereich auf Sitzbänken verköstigt wurden, meldete die Lüneburger Polizei.

Gegen den Kiosk-Betreiber wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz wegen Verstoßes gegen die aktuelle Corona-Verordnung eingeleitet. Viele Leute befanden sich auf der nicht freigegebenen Eisfläche des Inselsees. Die Polizei wies auf die Gefahren sowie auf Corona-Verstöße hin, stellte Personalien fest, soweit dies möglich war. Menschenansammlungen sind in der derzeitigen Corona-Lage möglichst zu vermeiden, betonten die Ordnungshüter.

Verbotsschilder werden ignoriert

Am Sonntag musste die Polizei erneut für Stunden Richtung Inselsee ausrücken. "Eine Vielzahl an Menschen suchen das Gelände auf und betreten die nicht freigegebene Eisfläche, obwohl nach dem gestrigen Einsatz von der Gemeinde Scharnebeck Hinweisschilder an den Zugängen zum Gelände angebracht wurden, welche das Betreten der Eisfläche verbieten", heißt es im Polizeibericht.

Bis zu 250 Personen waren wieder vor Ort. Die Polizei forderte sie wiederholt auf, das Eis zu verlassen. Des Weiteren überprüften die Beamten die Einhaltung der Corona-Verordnung. Die Polizei  warnt ausdrücklich vor einem Betreten von nicht freigegebenen Eisflächen, da Lebensgefahr besteht: "Hier sind insbesondere die Erwachsenen gefordert, ein Vorbild für die Kinder und Jugendlichen zu sein und nicht sich und andere in Gefahr zu bringen." saf

Hintergrund: Betreten von Eisflächen ist lebensgefährlich