Freitag , 2. Dezember 2022
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Dirk Hartkopf hat Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann nach Lüneburg eingeladen. (Foto: be)

Rote Rosen blühen weitere zwei Staffeln

Lüneburg. Länger als in der Vergangenheit musste das Team der Roten Rosen auf die gute Nachricht warten, jetzt aber ist sie da: Die Lüneburger ARD-Serie wird mindestens bis Ende 2022 im Ersten zu sehen sein. Das hat ARD-Programmdirektor Volker Herres bekannt gegeben. Auch die Serie „Sturm der Liebe“, die täglich nach den Rosen in der ARD läuft, wird um zwei Staffeln verlängert.

Die Produktionsfirma Studio Hamburg Serienwerft, die die Roten Rosen seit 2006 in der Hansestadt produziert, kann damit für weitere zwei Staffeln mit jeweils 200 Folgen planen. Auf die Zusage wurde in der Lüneburger Produktionshallen im Industriegebiet Hafen seit Längerem gewartet, aufgrund der Corona-Pandemie aber zog sich das Signal. Über die Zukunft der Serie darüber hinaus sei noch nicht entschieden, teilte Herres mit.

Einladung für  Julian Nagelsmann

Damit sind aber zunächst auch die rund 150 Arbeitsplätze in Lüneburg vorerst gesichert. Die Verantwortlichen der Produktionsfirma selbst halten sich trotz der Aussage des ARD-Verantwortlichen noch bedeckt, weil die Verträge noch nicht final unterschrieben seien.

In einem anderen Fall jedoch sind die Rosen in die Offensive gegangen: Über den eigenen Instagram-Account hat Darsteller Dirk Hartkopf – in der Serie spielt er den Ladeninhaber Werner – stellvertretend für das Team Julian Nagelsmann eingeladen, eine Gastrolle in der Serie zu übernehmen. Hintergrund: Der Trainer von RB Leipzig hatte vor dem Champions-League-Rückspiel gegen Jürgen Klopps FC Liverpool in einer Pressekonferenz gesagt, dass er als Trainer in Sachen Motivation Vorbild sein müsse und nicht im Ledersessel sitzen, Kaffee trinken und auf dem Tablet Rote Rosen schauen könne. „Mitspielen statt nur zugucken“, konterten die Rosen nun.

Von Alexander Hempelmann

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