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Wer auf einem dieser Bänke sitzt und etwas isst oder trinkt, darf seine medizinische Maske abnehmen. (Foto: t&w)

Keine Stoffmasken mehr in der Innenstadt

Lüneburg. Ab Donnerstag, 1. April, ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Lüneburger Innenstadt Pflicht - und zwar unabhängig vom aktuellen Inzidenzwert. Auch im Umfeld der Corona-Testzentren von ASB und DRK müssen künftig Masken getragen werden. Das ist in der neuen Allgemeinverfügung des Landkreises geregelt.

Die Maskenpflicht gilt von Montag bis Samstag zwischen 8 und 19 Uhr. Masken aus Stoff sind nicht mehr zulässig, es müssen medizinische getragen werden. Hintergrund ist das verstärkte Auftreten von Virus-Mutationen in der Region. Da diese weitaus ansteckender sind als die Ursprungsvariante des Virus, reichen textile Masken zum Schutz nicht mehr aus, teilt der Landkreis in einer Pressemitteilung mit.

Dass der Inzidenzwert nun keine entscheidende Rolle für das Tragen von Masken in der Innenstadt spielt, hat mehrere Gründe: Der Inzidenzwert bezieht sich auf das gesamte Gebiet des Landkreises. Im Stadtgebiet kommt es aber im Vergleich zu anderen Bereichen in der Region zu einem höheren Menschenaufkommen, sei es durch Stadtbewohner, Leute aus den umliegenden Kommunen oder von außerhalb.

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind: 

  • Radfahrerinnen und Radfahrer
  • Personen, die auf den bereit gestellten Sitzgelegenheiten in der Stadt etwas essen oder trinken

Grund für die neue Allgemeinverfügung sind die vergleichsweise hohen Infektionszahlen im Lüneburger Stadtgebiet. Im Wortlaut heißt es im Text: „Es zeigt sich, dass Orte mit einer hohen Wahrscheinlichkeit vielfältiger Begegnungen von Menschen ein hohes Gefahrenpotenzial bergen. Die Infektionslage im Landkreis Lüneburg belegt eine höhere Fallzahl im Vergleich zur Bevölkerung im Stadtgebiet Lüneburg.“ lz

  • Das Bürgertelefon zum Coronavirus ist unter der (04131) 26-1000 zu erreichen.
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