Samstag , 3. Dezember 2022
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Lüneburgs Innenstadt öffnet erst ab 15. April

Die 13 niedersächsischen Kommunen wollen ihren Modellversuch erst nach den Ergebnissen der nächsten Konferenz der Kanzlerin mit den Chefinnen und Chefs der Länder starten. Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge: „Alles andere wäre ein Abenteuer.“

Lüneburg. Die Verwaltungschefs der 13 niedersächsischen Städte, die ab nächster Woche ihre Innenstädte für Handel, Außengastronomie und Kultur öffnen dürfen, haben am Donnerstagvormittag einen Gang zurückgeschaltet. „Wir werden nicht vor dem 15. April starten“, berichtete Oberbürgermeister Ulrich Mädge (SPD) der LZ im Anschluss von der Beratung mit seinen Amtskollegen.

„Alles andere wäre ein Abenteuer“

Eigentlich sollte der zunächst auf drei Wochen angelegte Test am nächsten Montag, 12. April, beginnen. „Doch die Verunsicherung ist derzeit zu groß“, betont Mädge mit Blick auf die am gleichen Tag angesetzte nächste Runde der Kanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten. Deren Ergebnisse sollen daher abgewartet werden. „Alles andere wäre ein Abenteuer“, erklärt Lüneburgs Verwaltungschef.

Im Rathaus der Hansestadt sieht man sich unterdessen gut gerüstet. An diesem Freitag hat der Oberbürgermeister Vertreter aller Beteiligten eingeladen, um die Details für den Modellversuch in der Innenstadt zu besprechen. Mädge ist denn auch optimistisch, dass es mit dreitägiger Verspätung losgehen kann. „Wir werden das ganze Jahr über noch mit den Bedingungen dieser Pandemie leben müssen. Daher ist es wichtig, dass wir Erfahrungen und Sicherheit mit Test-Konzepten sammeln, damit das Leben in unsere Städte zurückkehren kann.“ Der Oberbürgermeister verweist darauf, dass die jüngste Ministerpräsidentenkonferenz genau diesen Ansatz einvernehmlich beschlossen hatte.

Von Marc Rath