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Kerzen
Am Sonntag ab 13 Uhr wird eine Gedenkveranstaltung im kleinen Kreis stattfinden. (Symbolfoto: AdobeStock)

Lüneburg gedenkt der Corona-Opfer

Lüneburg. Die Corona-Pandemie hinterlässt tiefe Spuren und bringt Leid und Trauer in viele Häuser. Was für Familien und Freunde zusätzlich sehr belastend ist: Ein angemessener Abschied von den Verstorbenen ist durch die corona-bedingten Einschränkungen oft nicht möglich. Um der Verstorbenen der Pandemie gemeinsam zu gedenken, richtet Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Sonntag, 18. April, eine zentrale Gedenkveranstaltung aus und hat angeregt, dass auch in möglichst vielen Städten und Gemeinden eine Möglichkeit geschaffen wird, Anteilnahme zu zeigen.

Die Arbeitsgemeinschaft der christlichen Kirchen, die Hansestadt und der Landkreis möchten der mehr als 50 Verstorbenen in Lüneburg mit einer gemeinsamen Aktion unter dem Motto „Mehr als nur eine Zahl“ gedenken. Am Sonntag ab 13 Uhr wird eine Gedenkveranstaltung im kleinen Kreis stattfinden. Im Anschluss an eine kurze Andacht legen Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Landrat Jens Böther jeweils einen Kranz nieder.

Die LZ überträgt die Veranstaltung ab 13 Uhr

Die LZ überträgt die Veranstaltung ab 13 Uhr als Livestream auf ihrer Facebook-Seite. Im Anschluss wird das Video auch auf den Webseiten der Stadt und des Kirchenkreises verlinkt und kurzfristig um einen kleinen Film ergänzt, Texte und Gebete zum Nachlesen bereitgestellt. Publikum ist für die Veranstaltung am Sonntag aufgrund der Corona-Zahlen nicht zugelassen.

Lüneburger sollen aber nicht nur virtuell, über die filmische Begleitung Anteil nehmen können. Nach der Gedenkveranstaltung wird für zwei Wochen ein zentraler Gedenkort in der Innenstadt eingerichtet, an dem alle Menschen, denen dieses wichtig ist, ihre Anteilnahme ausdrücken und zum Beispiel Blumen niederlegen können. lz

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