Montag , 5. Dezember 2022
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Radfahrer demonstrieren auf A39
Rund 600 Teilnehmer demonstrierten am Samstag auf der A39 mit ihren Fahrrädern. Foto: t&w

Fahrrad-Demo auf A39 – mit Video

Am Samstag haben über 500 Teilnehmer in Lüneburg für die Verkehrswende demonstriert. Der Protestzug fuhr auch über die A39.

Lüneburg. Es war die größte Fahrrad-Demo seit Jahren in Lüneburg. Rund 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten am Samstag, 19. April, deutlich, dass es keinen Ausbau der Autobahn 39 geben darf. Stattdessen soll das Geld in eine sozial-ökologische Verkehrswende fließen. Bus-, Bahn- und Schiffsverkehr sollen ausgebaut und die Infrastruktur für Radfahrer und Fußgänger erheblich verbessert werden.
Organisiert hatte die Protest-Tour ein Bündnis aus vielen lokalen Gruppen. Unterstützung gab es von Mitgliedern verschiedener Initiativen, die sich entlang der geplanten A39 von Lüneburg nach Wolfsburg gegründet hatten.

Die Zukunft nicht kaputt machen lassen

Eva Gresky, BUND Kreisgruppe Gifhorn, ist bereits seit 2004 aktiv. Sie machte am Rande der Demo deutlich: "Die Hoffnung ist bei uns gewachsen, weil tüchtige junge Leute den Protest und die Forderungen nach einer Verkehrswende übernommen haben. Sie zeigen, dass sie sich die Zukunft nicht kaputt machen lassen."
Die Fahrrad-Demo ging vom Bahnhof über die Dahlenburger Landstraße, Theodor-Heuss-Straße, Konrad-Adenauer-Straße zur Ostumgehung, auf welcher die Radfahrer bis zur Abfahrt Moorfeld gemeinsam fuhren - immer mit großem Abstand zum Nächsten.
Ein ausführlicher Bericht folgt. as