Mittwoch , 30. November 2022
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Tobias Winkelmann vom Landkreis Lüneburg, Energieberater Udo Irmer und Erster Kreisrat Jürgen Krumböhmer tauschen sich über Photovoltaikanlagen aus. (Foto: Landkreis Lüneburg)

Lohnt sich die Solaranlage?

Sonnenenergie kann gut für die Umwelt und den Geldbeutel sein. Deshalb fördern Stadt und Landkreis Beratungen in Sachen Solaranlage. Wer ein besonders günstiges Angebot nutzen will, sollte sich jetzt aber beeilen.

Lüneburg. Die Energie der Sonne nutzen: Welche Möglichkeiten es dazu am eigenen Haus gibt, das können Bürger jetzt mit dem Solar-Check herausfinden. Stadt und Landkreis Lüneburg vermitteln bei der Kampagne kostengünstig professionelle und unabhängige Solarenergieberatungen.

Energieberater bei Krumböhmer zu Gast

Eine Solaranlage auf dem Dach: Erster Kreisrat Jürgen Krumböhmer sieht bei seinen eigenen vier Wänden durchaus Potenzial dafür. Um aber ganz sicher zu gehen, hat er Energieberater Udo Irmer zu sich nach Hause eingeladen.

In einem rund anderthalbstündigen Gespräch zeigt dieser ihm Möglichkeiten für sein Eigenheim auf: Welche Potenziale der umweltfreundlichen Energiegewinnung bestehen? Ist beispielsweise der Einbau einer Photovoltaikanlage sinnvoll? Denn bei den Nachbarn sind bereits Solarzellen zur Stromproduktion auf dem Dach installiert, das kann sich Familie Krumböhmer ebenfalls gut für ihr Haus vorstellen.

Beratung für nur 30 statt 310 Euro

Bei den Nachbarn dienen schon seit einigen Jahren Solarkollektoren der Unterstützung der Heizung. „Wenn wir die Sonne jetzt noch nutzen könnten, um unseren eigenen Strom zu erzeugen, wäre das eine tolle Sache“, betont der stellvertretende Landkreis-Chef. Energieberater Irmer ergänzt: „Eine Photovoltaikanlage ist aufgrund der gefallenen Preise sicherlich eine gute Anschaffung für viele Haushalte. Der selbst erzeugte Strom schont den Geldbeutel und ist umweltfreundlich.“

Den Termin mit dem Energieberater hat Familie Krumböhmer über die Solar-Kampagne, ein Gemeinschaftsprojekt der Klimaschutz-und Energieagentur Niedersachsen und der Verbraucherzentrale Niedersachsen mit der Stadt und dem Landkreis Lüneburg, vereinbart. 30 Euro kostet die Beratung im Rahmen des Angebots – bei einem eigentlichen Wert von 310 Euro.

Informationen zu Fördertöpfen

Der seit fünf Jahren bestehende Solar-Check richtet sich dabei vor allem an Besitzer von Ein- oder Mehrfamilienhäusern im Kreis Lüneburg, heißt es in einer Mitteilung der Kreisverwaltung. Die Energieberater prüfen bei ihrem Besuch unter anderem auch den Zustand des Daches, vorhandene Heizungsanlagen und Anschlussmöglichkeiten. Vor Ort wird natürlich auf die aktuell gültigen Hygienevorschriften wie Mund-Nase-Schutz und Sicherheitsabstand geachtet. Im Anschluss an den Termin erhalten die Hauseigentümer von den Energieberatern einen Ergebnisbericht.

Bis zum 14. Mai können sich Interessierte unter (04131) 261119 oder per E-Mail an ksl@landkreis-lueneburg.de melden. Der Einbau einer Solarwärme-Anlage wird unter anderem von der BAFA, der KfW-Bank und den Kommunen im Landkreis Lüneburg gefördert. Informationen zu Fördertöpfen und bestehenden Solaranlagen in der Region gibt es unter www.landkreis-lueneburg.de/klimaschutz im Internet. lz

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