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Freuen sich über eine Förderung: Die Landesbeauftragte Monika Scherf und Anja Penk vom Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg (v.l.). (Foto: Europabüro)
Freuen sich über eine Förderung: Die Landesbeauftragte Monika Scherf und Anja Penk vom Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg (v.l.). (Foto: Europabüro)

Es geht um die Zukunft Europas

Die „Europe Direct“-Zentren sollen die EU näher zu den Menschen bringen. In Niedersachsen übernimmt auch das Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg diese Aufgabe. Aber was genau macht die Behörde?

Lüneburg. Direkt vor Ort, nicht nur fernab in Brüssel: In 48 deutschen Städten und Regionen ist Europa ab dem 1. Mai zum Greifen nah. Eine neue Generation von Informations- und Aktionsbüros öffnet ihre Pforten für die Bürgerinnen und Bürger.

Die „Europe Direct“-Zentren bringen die EU in allen Bundesländern näher zu den Menschen – gerade rechtzeitig zum Start der Konferenz zur Zukunft Europas. In Niedersachsen übernimmt das Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg diese Aufgabe - neben den Städten Hannover, Oldenburg, Osnabrück und Leer.

„Wir freuen uns, dass wir weitermachen können!“, sagt Anja Penk, die das Europe Direct Zentrum leitet, das in Lüneburg beim Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) angesiedelt ist. „Seit Bestehen des ArL 2014 konnten wir vielen Menschen aus unserer Region den europäischen Gedanken näherbringen. Bislang haben mehr als 22 Interessierte an mehr als 300 öffentlichen Aktionen teilgenommen“, freut sich Penk. „Wenn Sie eine Veranstaltungsidee haben, sprechen Sie uns gerne an.“

Monika Scherf, Landesbeauftragte und Leiterin des Amtes für regionale Landesentwicklung als Trägerorganisation ergänzt: „Ob Schülerinnen und Schüler oder Seniorinnen oder Senioren, ob digital oder analog, das Team von Europe Direct Lüneburg schafft es immer wieder, mit attraktiven Angeboten auf die Menschen zuzugehen und sie für das Projekt Europa zu begeistern. Die vielen positiven Rückmeldungen zu unseren Veranstaltungen zeigen uns, wie wertvoll diese Arbeit für die Kommunen in den elf Landkreisen unseres Amtsbezirkes ist.“

Neben Lüneburg wurden in Niedersachsen vier weitere Standorte ausgewählt, darunter auch Europe Direct Hannover / Europäisches Informationszentrum (EIZ) Niedersachsen. Dazu die niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Birgit Honé: „Das freut uns sehr. Seit 2001 informieren wir die Bürgerinnen und Bürger zu EU-Themen, organisieren Veranstaltungen und diskutieren mit ihnen europapolitische Themen. Unser Ziel ist es, die EU den Menschen vor Ort näher zu bringen und erfahrbar zu machen.“

In den Europe Direct Zentren erhalten Bürger praktische Informationen zu ihren Rechten in der EU und können über europapolitische Themen mitdiskutieren. Das eröffnet zusätzliche Möglichkeiten, um aktiv an der Konferenz zur Zukunft Europas teilzunehmen. Außerdem bieten die Europe Direct Zentren Schulen und Bildungseinrichtungen eine breite Auswahl an Publikationen, Planspielen und anderen Aktivitäten an. lz

Zur Sache

Wer steckt hinter Europe Direct?

Träger der "Europe Direct"-Zentren sind in der Regel Kommunen, Länder, Volkshochschulen oder Verbände. Die erfolgreichen Institutionen erhalten jährlich 38.000 Euro von der Europäischen Kommission und werden ab dem 1. Mai 2021 fünf Jahre lang bis Ende Dezember 2025 tätig sein.

2005 wurde die erste Generation des Europe-Direct-Informationsnetzes ins Leben gerufen und eingerichtet. Mittlerweile gibt es 424 Informationszentren in der EU, Deutschland stellt aufgrund der Bevölkerungszahl mit 48 Zentren, darunter in Lüneburg und Hamburg, das größte Netzwerk.

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