Mittwoch , 30. November 2022
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Landrat Jens Böther und Songwriterin Miss Allie
Landrat Jens Böther feiert Songwriterin Miss Allie. (Foto: Landkreis Lüneburg)

Miss Allie und Philip Richert freuen sich online

Ohne Zuschauer und im Corona-konformen Rahmen hat Landrat Jens Böther den Kulturförderpreis 2020 vergeben. Zu sehen ist die Preisverleihung dennoch – online als Film.

Lüneburg. Deutlich ruhiger, aber nicht weniger feierlich rückt der mit 2000 Euro dotierte Kulturförderpreis 2020 des Landkreises Lüneburg jetzt zwei heimische Künstler ins Rampenlicht – und spricht per Video ein größeres Publikum an. Landrat Jens Böther ehrte die Songwriterin Miss Allie und den Schauspieler Philip Richert im ganz kleinen, Corona-konformen Rahmen. Weil die Verleihung diesmal ohne Zuschauer auskommen musste, kommt die Veranstaltung eben zu den Gästen: Filmisch hält der Landkreis die Preisverleihung fest und veröffentlicht sie im Internet – mit lebendigen Portraits der Geehrten, Laudationes und Dankesreden.

„Die Kunst lebt vom Zusammenspiel mit dem Publikum“, sagt Landrat Jens Böther, der die Auszeichnungen auf der kleinen Bühne des Lüneburger Theaters übergab. „Weil das in diesem Jahr kaum möglich ist, wollen wir beide Seiten zumindest indirekt zusammenführen.“ Der Kulturförderpreis und das Video seien ein symbolischer Beitrag, um die Kulturszene in dieser Situation zu unterstützen. So begann Miss Allie vor mehr als fünf Jahren ihre Karriere in Lüneburg, wo sie die Menschen zunächst als Straßenmusikerin begeisterte. Dank ihrer – vom Kuratorium beschriebenen – „bewundernswerten Energie“ und dem “unverwechselbaren Stil“ hat sie inzwischen eine große Fangemeinschaft im gesamten deutschsprachigen Raum.

Auch der Schauspieler, Musiker und Regisseur Philip Richert ist eine bekannte Größe in der Kulturlandschaft im Landkreis Lüneburg. Er gehört zum festen Ensemble am Theater Lüneburg, entwickelt eigene Figuren und Formate und zeigt nach Meinung des Kuratoriums immer wieder, „wie unkonventionelle Produktionen zu Publikumserfolgen werden können.“ Er habe tolle Rollen spielen dürfen, bedankt sich der Lüneburger und hofft, „dass wir uns alle bald wieder live im Theater begegnen können.“

Das Kulturförderpreis-Video stellt das Wirken der Geehrten in den Vordergrund und zeigt sie in ausgewählten Bildern bei ihrer Arbeit. Vorbereitet von Marie Schulz aus der Landkreis-Pressestelle und Sonja Piredda (Fachdienst Bildung und Kultur) wurde es gemeinsam mit Andreas Tamme und Frank Lübberstedt realisiert. lz

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