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Deerberg Filiale in Velgen
Deerbergs Hauptfiliale in Velgen. (Foto: Deerberg)

Bergauf bei Deerberg

Lüneburg/Velgen. Bei Deerberg hat man die eigenen Erwartungen übertroffen. Der einst angschlagene Modehersteller aus Velgen (Kreis Uelzen) meldet sich gestärkt zurück. Wie für viele andere Unternehmen auch, profitierte Deerberg vom durch Corona verursachten Wachstum des Onlinehandels. Dieser ist im Jahr 2020 im Branchenschnnitt um mehr als 13 Prozent gestiegen. Bei Deerberg waren es sogar 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und lag damit um das Dreifache höher als im Rest der Branche.

80% Umsatz im Onlinehandel

Möglich wurde dies durch eine umfangreiche Anpassung im Bereich Marketing und Onlinehandel: "Wir mussten feststellen, dass wir nicht sicher sagen konnten, wer überhaupt zu unserer Zielgruppe gehört. Das wissen wir jetzt sehr genau und haben unser Sortiment dementsprechend angepasst", erklärt Deerberg Geschäftsführer Lars Buschbom auf LZ-Nachfrage. Man habe sich bei Deerberg neu aufgestellt und damit im vergangenen Jahr sehr gute Ergebnisse gemacht: "Rund 80% unserer Umsätze aus dem vergangenen Jahr stammen aus dem Onlinehandel." Außerdem habe man sowohl die Ansprache der Zielgruppe präziser gestaltet und die Nutzerfreundlichkeit des Online-Shops verbessert. Mit spürbarem Erfolg. Und das, obwohl während der Pandemie sämtliche Filialen Deerbergs größten Teils geschlossen bleiben mussten.

Neue Arbeitsplätze

Die Entwicklungen aus dem Jahr 2018 konnte man mittlerweile bremsen: "Das Schöne ist, es kommt nicht zu Entlassungen", sagt Lars Buschbom, "sondern ganz im Gegenteil, wir werden in den nächsten 24 Monaten im unteren zweistelligen Bereich neue Arbeitsplätze schaffen." Gerade in der Logistik, aber auch im Marketing und Controlling werde man bei Deerberg künftig ausbauen können. krt

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