Mittwoch , 30. November 2022
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Im Freilichtmuseum am Kiekeberg sind am Pfingstsonntag auch Tempo-Fahrzeuge zu sehen. (Foto: Museum)

Was kann man Pfingsten unternehmen?

Auch wenn der Wetterbericht nicht vielversprechend ist: Viele Menschen wollen am Pfingstwochenende einen Ausflug machen. Wo kann man hinfahren? Was ist geöffnet? Die LZ hat ein paar Tipps aus der Region gesammelt.

Lüneburg. Nach Himmelfahrt folgt nun das zweite lange Wochenende im Mai. Was ist in der Pandemie erlaubt, was kann man mit der Familie unternehmen und welche Ausflugsziele in der Region können in den kommenden Tagen angesteuert werden? Eine Auswahl:

Führungen in der Hansestadt

Seit Donnerstag sind Stadtführungen unter Hygieneauflagen wieder erlaubt. „In Absprache mit dem Landkreis Lüneburg starten wir mit den klassischen Stadtführungen in kleinen Gruppen mit maximal zehn Personen, Kinder bis 14 Jahre nicht eingerechnet“, sagt Christian Sterz von der Tourist-Information Lüneburg. Diese Stadtführungen werden am 22. und 23. Mai sowie vom 25. bis 29. Mai, jeweils um 11, 14 und 16 Uhr angeboten.

Kulturspaziergang in Lüneburg

Am Pfingstsonntag endet das Projek "Kulturspaziergang" in Lüneburg. Bis dahin können Passantinnen und Passanten die verschiedenen kreativen ausgestellten Stücke in Schaufenstern in der Innenstadt und in umliegenden Straßen erleben. Vertreten sind die Bereiche Fotografie, Malerei oder auch Musik. Ins Leben gerufen hatte das Projekt die studentische Initiative Kulturrausch e.V., die Anfang des Jahres 14 Schaufenster mit kulturellen Tupfern bespielte. Inzwischen ist das Angebot auf 22 Stationen angewachsen.

Tempo-Dienst im Kiekeberg Museum

Pfingstsonntag ist wieder "Sonntags im Museum". Der "Tempo-Dienst. Der Tempo Club in Deutschland" stellt einige Tempo-Fahrzeuge an der 50er-Jahre-Tankstelle im Museum am Kiekeberg aus. Die Besitzer beantworten Fragen rund um die historischen Drei- und Vierräder. Auf dem Gelände verteilt warten zudem verschiedene kleine Ausstellungen rund um die alte Automarke, zum ersten Tempo-Konstrukteur Otto Daus, zum Karosseriewerk PIO in Fischbek und eine Auswahl von Prospekten und Werbeanzeigen von früher auf Besucher.

Geheimtipps in der Heide

Einen wichtigen Hinweis für alle Einheimischen hat Ulrich von dem Bruch, Geschäftsführer der Lüneburger Heide GmbH: "Man sollte die Hotspots in der Lüneburger Heide wie etwa Wilsede, Undeloh und Totengrund an Pfingsten meiden. Dort wird es sicher sehr voll." Stattdessen empfiehlt er einen Spaziergang am Grundlosen See in Walsrode oder an den Meißendorfer Teichen. "Das ist eine sehr schöne Seenlandschaft und ein tolles Vogelbrutrevier, dort kann man auf dem etwa sechs Kilometer langen Rundweg viel beobachten." Wer eher kurze Anfahrten bevorzugt, könne die Schwindequelle in Amelinghausen oder den Hardausee in Hösseringen ansteuern, rät von dem Bruch.

Heide Park Soltau

Um die Abstände einhalten zu können, werden derzeit nur halb so viele Besucher wie vor der Pandemie in den Heide Park gelassen. Die Tagesgäste müssen zuvor online gebucht haben und ein negatives Testergebnis mitbringen, das offiziell ausgestellt wurde und nicht älter als 24 Stunden ist. Auch auf dem Parkplatz des Heide Parks gibt es ein Testzentrum. Nicht testen lassen müssen sich vollständig Geimpfte oder Genesene, die dies aber etwa mit dem Impfpass nachweisen müssen. Öffnungszeiten: Sonnabend, Pfingstsonntag und Pfingstmontag von 10 bis 19 Uhr.

Weltvogelpark Walsrode

Keinen negativen Test brauchen Besucher des Weltvogelparks Walsorde. Nur für die Innenbereiche sind Test und Maske verpflichtend, der Test kann allerdings nicht im Park durchgeführt werden. Besucher erwartet ein neuer Park-Bewohner ohne Federn: das Faultier Bilbo. Öffnungszeiten: Sonnabend, Pfingstsonntag und Pfingstmontag von 10 bis 19 Uhr.

Keine Kanu-Touren

Unabhängig von der aktuellen Corona-Situation gilt für den Landkreis Lüneburg die 2019 beschlossene Kanuverordnung. Aus Naturschutzgründen untersagt sie an Himmelfahrt und Pfingsten eine Tour auf den Flüssen Ilmenau, Luhe und Lopau.

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