Mittwoch , 30. November 2022
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Fahrrad-Demo
Im April 2021 hatten Aktivisten auf der Ostumgehung protestiert. (Foto: t&w)

Fahrrad-Demo auf der Autobahn

Zuletzt hatten bei Fahrraddemonstrationen Aktivisten auf der Ostumgehung gegen den Bau neuer Autobahnen protestiert. Jetzt wollen die Teilnehmer auf Fahrrädern von Lüneburg rund 18 Kilometer über die A39 nach Winsen fahren.

Lüneburg. Kommenden Sonntag sollen erneut Autos für Fahrräder weichen – zumindest zeitweise: Das Klimakollektiv Lüneburg ruft zusammen mit anderen Organisationen für den 6. Juni ab 12 Uhr zur Demonstration unter dem Motto „Sozial- und klimagerechte Mobilitätswende jetzt – Autobahnbau stoppen! Keine A39!“ auf. Die Teilnehmer wollen auf Fahrrädern von Lüneburg rund 18 Kilometer über die A39 nach Winsen fahren. Denn für die Organisatoren ist die Autobahn „eine veraltete Verkehrspolitik gegen jede Vernunft“.

Theresa Berghof vom Klimakollektivg sagt: „Wir sind Teil eines bundesweiten Aktionswochenendes für die sozial- und klimagerechte Mobilitätswende. Gemeinsam fordern wir ein sofortiges Moratorium für Planungen und Baustellen von Autobahnen und Autostraßen. Der Bundesverkehrswegeplan muss gekippt, die geplanten Projekte müssen gestoppt werden. Wir wollen weg vom motorisierten Individualverkehr, hin zum gut ausgebauten, flächendeckenden Umweltverbund sowie zu Fahrrad- und Fußinfrastrukturen.“

Auftaktkundgebung auf den Sülzwiesen

Getragen werde der Protest von einem Netzwerk lokaler Gruppen bestehend aus Fridays For Future, dem Klimabündnis, Fossil Free, dem Klimaentscheid, der BI Lüne-Moorfeld und dem Klimacamp Lüneburg sowie überörtlich der BI Baumschutz Braunschweig. Die Auftaktkundgebung findet auf den Sülzwiesen statt. Auf dem Schlossplatz in Winsen ist eine Zwischenkundgebung geplant.

Zuletzt hatten bei Fahrraddemonstrationen im Dezember 2020 und im April 2021 Aktivisten auf der Ostumgehung gegen den Bau neuer Autobahnen protestiert. lz

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