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Aus der Dialog-Recherche lassen sich erste Erkenntnisse ableiten: Was hat den Neuen gefehlt, als sie nach Lüneburg gezogen sind? Was hat ihnen das Ankommen erleichtert? (Grafik: lg)

Lüneburg aus Sicht der Neuen

Was hat den neuen Lüneburgerinnen und Lüneburgern gefehlt,  als sie hergezogen sind? Was hat ihnen das Ankommen erleichtert? Und aus welcher Stadt kommen sie eigentlich? Erste Ergebnisse aus der LZ-Dialog-Recherche mit den "Neuen Lüneburgern".

Lüneburg. Mit der Dialog-Recherche "Wir sind die Neuen" wollen wir die neu zugezogenen Lüneburgerinnen und Lüneburger besser kennenlernen und gemeinsam mit ihnen den Lokaljournalismus weiterentwickeln. Anfang Juni ist die LZ mit dem Projekt an den Start gegangen. Knapp 50 Menschen, die erst seit wenigen Jahren in Stadt oder Landkreis Lüneburg leben, nehmen daran teil. Wir stellen ihnen Fragen, die sie über Messenger oder per Mail beantworten können. In den nächsten Wochen werden wir in der gedruckten Ausgabe und auf unseren Online-Auftritten immer wieder Ergebnisse aus der Recherche präsentieren und einige der „Neuen“ vorstellen. Jetzt aber schon mal einen kleinen Vorgeschmack...

Aus welcher Stadt bist Du hergezogen?

Auf diese Frage haben wir 40 Antworten bekommen, 13 Personen gaben Hamburg an. Damit hat der Großteil der Neu-Zugezogenen, die an unserer Recherche teilnehmen, vorher in der Nachbar-Hansestadt gelebt. Fünf der "Neuen" sind aus Hannover nach Lüneburg gezogen, drei aus Berlin. Die restlichen 19 kommen aus kleineren Orten aus der ganzen Bundesrepublik - siehe unsere Karte. Die Gründe für den Umzug waren vielfältig: ein neuer Job, Studium, der Traum vom Eigenheim oder unbezahlbare Mieten in den Großstädten, Familiengründung oder Verwandschaft in Lüneburg.

Was hat Dir dabei geholfen, in Lüneburg anzukommen?

Ein Neustart in einer Stadt, die man vorher kaum oder gar nicht kannte: Für viele Menschen ist das keine einfache Situation. Wir wollten von den „Neuen“ wissen, was ihnen das Ankommen erleichtert hat. Für die meisten von ihnen waren das Ausflüge in Stadt und Landkreis, um die Gegend besser kennen zu lernen. Stadtführer seien dabei eine große Unterstützung gewesen, heißt es. Aber auch einfach mal mit offenen Augen durch die Stadt zu irren, könne helfen, um schneller anzukommen. Der Großteil betonte, dass vor allem eine freundliche Nachbarschaft und nette Arbeitskollegen das A und O seien. Außerdem seien Vereine, Initiativen oder Kirchengemeinden gute Anlaufstellen, um Anschluss zu finden.

Was hat dir am meisten gefehlt, als Du hergezogen bist?

Neben Freunden und Bekannten hat den Neu-Zugezogenen aus unserer Recherche vor allem eines gefehlt: gute Fahrradwege. Auch die Anbindung im Landkreis an den öffentlichen Personennahverkehr sei ausbaufähig, zudem fehlten ihnen Tanzlokals und Diskotheken. lvc

Sie leben auch erst seit etwa fünf Jahren in Lüneburg und haben Lust, sich bei der Dialog-Recherche einzubringen? Dann schreiben Sie uns eine Mail an dialog@landeszeitung.de!

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