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Hitze-Tipps aus unserer Dialog-Recherche "Wir sind die Neuen".

Tipps der neuen Lüneburger gegen brütende Hitze

Es stehen heiße Tage bevor – Temperaturen bis zu 35 Grad. Hier die besten Tipps gegen die Hitze, die wir im Rahmen der LZ-Dialog-Recherche "Wir sind die Neuen" gesammelt haben.

Lüneburg. Nachdem die Monate April und Mai unterdurchschnittlich kühl waren, hat der Juni nur etwas länger als zwei Wochen gebraucht, um in Wallung zu kommen. 30, sogar 35 Grad werden ab Donnerstag erwartet, erst am Sonntagabend soll es wieder deutlich kühler werden. Hitze ist für viele Sonnenliebhaber ein Highlight, wird aber für immer mehr Menschen zum Problem, gerade in den gemäßigten Gefilden. Im Rahmen der LZ-Dialog-Recherche "Wir sind die Neuen" haben wir die besten Tipps und Tricks unserer Community herausgesucht, die für etwas Erholung bei den hohen Temperaturen sorgen sollen.

Trinken und Essen

Viel trinken, lautet die Devise. Bei durchschnittlichen Temperaturen verbraucht der Körper 1,5 bis 2 Liter Wasser am Tag. An Hitzetagen, also an Tagen mit Temperaturen über 30 Grad, bis zu 3 Liter Wasser. Da der Mensch beim Schwitzen auch Salze verliert, bietet sich hier ein Mineralwasser mit einem hohen Natriumgehalt an. Aber auch Schorlen oder alkoholfreie Weizenbiere können dem Elektrolythaushalt helfen. Dabei sollten die Getränke nicht zu kalt sein, da sich der Körper andernfalls zusätzlich erhitzt. Auch Kaffee, Tees, Smoothies und elektrolythaltige Sportgetränke sind gute Durstlöscher.

Dasselbe gilt fürs Essen. Leichte Kost, empfiehlt hier unsere Community. Magen und Darm werden bei hohen Temperaturen weniger durchblutet, man sollte ihnen deshalb nicht zu viel zumuten.

Wohnung

Um der Hitze nicht im Wortsinne Tür und Tor zu öffnen, empfiehlt unsere Community, diese Tagsüber geschlossen zu halten. Über die Nacht und den Morgen sollte gelüftet werden und anschließend die Vorhänge, Rollläden oder Jalousien geschlossen werden. Wem es zu Hause trotzdem zu warm wird, dem empfiehlt die Community, sich regelmäßig kaltes Wasser über die Hauptschlagadern an Handgelenk und Unterarm laufen zu lassen. Als altes Hausmittel gegen penetrante Hitze, soll außerdem das Abhängen der Fenster mit feuchten Bettlaken helfen.

All jenen ohne Klimaanlage dürfte dieser Tipp eine Hilfe sein: Das Aufstellen von Eimern (eis)kalten Wassers an erhöhten Punkten im Raum. Stellt man unterhalb dieser Eimer einen Ventilator auf, wird die zu Boden sinkende kühle Luft mit der Strömung im Raum verteilt. Herrlich!

Bewegung

Die Belastungen für viele Menschen nehmen durch die Hitze zu. Auch deshalb empfiehlt unsere Community, die Mittagshitze zu meiden. Es gilt: Je höher die Lufttemperatur, desto weniger Sonnenstrahlung sollte man sich aussetzen. Auch ein Bummel durch die Innenstadt in der Mittagszeit will wohlüberlegt sein. Wie die Lüneburger Stadtklimaanalyse 2018 zeigt, liegt die Temperatur der Innenstadt mehr als 5 Grad über den Temperaturen im Umland. Gleichzeitig bewegt sich die Luft in der Fußgängerzone kaum. Sie wird so zu einem regelrechten Backofen.

Auch der Sport sollte in die Morgen- und Abendstunden verlegt werden. Generell raten Experten, aber auch die Community, keinen Sport bei Temperaturen über 26 Grad oder in der prallen Sonne zu machen.

Baden, baden, baden

Worin sich unsere Dialog-Community einig ist: Schwimmen, Baden, plantschen. Wer sich zum Beispiel beim Spazierengehen gern kurz abkühlen möchte, dem Raten unsere Teilnehmer zum klassischen Fußbad in der Ilmenau. Ob an der Teufelsbrücke, der Roten Schleuse oder andernorts - als öffentliches Gewässer darf die Ilmenau fast überall, auf eigene Gefahr, genutzt und beschwommen werden. Wer die Ganzkörpererfrischung im geregelteren Umfeld sucht, dem stehen die Freibäder im Landkreis wieder zur Verfügung. Hier raten unsere Hitzehelfer wieder dazu, die Bäder vor allem in den Vormittags- und Abendstunden zu nutzen, um möglichst lang von der Abkühlung profitieren zu können.

Von Kevin R. Thomas

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