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Mit einer großen Fahraddemo forderten mehr als 350 Teilnehmer schon im vergangenen Jahr eine Verkehrswende in Lüneburg. (Foto: Foto: t&w)

Rad-Demo am Freitag: ADFC fordert Verkehrswende

Der ADFC fordert eine Verkehrswende in Lüneburg. Mit einer Rad-Demo am Freitag will der Verein dem Nachdruck verleihen.

Lüneburg. Stadt und Landkreis wollen den Radverkehr stärken. Es gibt viele Bauprojekte und Ideen, Kommunen werden gefördert. Am Montag startete der Ausbau der Wallstraße zur Fahrradstraße. Am gleichen Tag wurden Förderbescheide übergeben – unter anderem für die Bauarbeiten des Radschnellwege-Teilabschnitts in Ochtmissen, für eine Machbarkeitsstudie zur Premiumroute Scharnebeck-Adendorf-Lüneburg, für Radwegeneubau zwischen Vögelsen und Radbruch und für den Lückenschluss in Reppenstedt zur L216.

Zu wenig, meint der ADFC. Unter dem Motto „Verkehrswende jetzt – Mehr Platz fürs Rad in Lüneburg“ will der ADFC mit einer Fahrrad-Demo am Freitag, 3. September, den Druck auf die Politik erhöhen. Treffpunkt ist um 15 Uhr der Clamartpark, um 16 Uhr soll dann die Fahrrad-Demo, für die das Abstandsgebot gilt. auf dem Stadtring beginnen. Für eine Verkehrswende fordert der Club:

Forderungen des ADFC

  • eine weitgehend autofreie Innenstadt (versenkbare Poller)
  • Einbahnstraßen, auch auf dem Stadtring
  • mindestens 2 Meter breite Einrichtungs-Radwege und mindestens 3 Meter breite Zweirichtungsradwege
  • Grünflächen statt Parkplätze
  • Fahrradstraßen und Fahrradzonen
  • verkehrsberuhigte Stadtteile
  • Einrichtung des Fahrradstraßenrings um die Innenstadt bis Ende 2023
  • Zügige Umsetzung der Radverkehrsstrategie 2025.

Die Initiativen „Radentscheid Lüneburg“, „Klimaentscheid Lüneburg“, „Parents 4 Future Lüneburg“ und „JANUN Lüneburg“ unterstützen diese Forderungen. wko/lz

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