Mutmaßliche Brandstifter geschnappt

Seit dem Monat Juli häuften sich signifikant Einbruchsdiebstähle aus Vereinsheime, Garagen und Schulen im Landkreis Uelzen. Zwei Serien von mindestens 20 Einbrüchen sowie gut zehn Brandstiftungen konnten Ermittler des Uelzener Kriminalermittlungsdienstes jetzt klären.

Uelzen/Lüneburg. Zwei Serien von mindestens 20 Einbrüchen in Vereinsheime und Schulen sowie gut zehn Brandstiftungen legen die Ermittler einer sechsköpfigen Gruppe von überwiegend jungen Erwachsenen aus dem Landkreis Uelzen zur Last. Die Gruppe hatte es vor allem auf Gartengeräte und Aufsitzmäher abgesehen, aber auch Lebensmittel gestohlen, zudem Strohballen angesteckt. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf mehr als 75.000 Euro.

Seit Juli häuften sich signifikant Einbruchsdiebstähle aus Vereinsheime, Garagen und Schulen im Landkreis Uelzen. Die akribischen Ermittlungen der Polizei führten schließlich zu einer Gruppe, die in unterschiedliche Besetzung die Taten begangen haben sollen. Am Montag durchsuchten mehr als 40 Ordnungshüter mit richterlichem Beschluss insgesamt sieben Gebäudekomplexe in Uelzen, Holdenstedt, Ebstorf und Suhlendorf. Dabei seien Diebesgut sowie Beweismittel aus den Taten sichergestellt worden.

Weitere Taten auch im Landkreis Lüneburg

Drei Verdächtige, zwei sind 18, einer ist 20 Jahre alt, wurden als Haupttäter ausgemacht und vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lüneburg wurden sie dem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Die beiden Uelzener warten nun in der Justizvollzugsanstalt auf ihren Prozess. Ebenfalls im Fokus stehen ein 21-Jähriger, ein 31-Jähriger und ein 40 Jahre alter Mann.

Die Polizei geht davon aus, dass die Gruppe auch für weitere Taten in den Landkreisen Lüneburg und Lüchow-Dannenberg sowie in Sachsen-Anhalt verantwortlich ist, auch sei nicht ausgeschlossen, dass weitere Brandstiftungen auf ihr Konto gehen. Die weiteren Ermittlungen dauern an. lz