Samstag , 3. Dezember 2022
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(Foto: t&w)

Drei mobile Impfteams ab Oktober im Landkreis Lüneburg

Das Impfzentrum in der Lilienthalstraße muss nach den Plänen des Bundes Ende September schließen. Derzeit sind Impfungen ohne Termin möglich. Hilfsorganisationen sollen weiter eingebunden werden.

Lüneburg. Mit drei mobilen Impfteams will der Landkreis Lüneburg ab Oktober an den Start gehen. Sie ersetzen das Impfzentrum an der Lilienthalstraße, dessen Förderung zum Monatsende ausläuft. Landrat Jens Böther (CDU) setzt für die künftige Organisation weiterhin auf die Zusammenarbeit mit den Sozialverbänden. Derzeit sind DRK, ASB und DLRG in die Arbeit eingebunden. Mit ihnen laufen gerade die Verhandlungen für den weiteren Einsatz.

Mit den mobilen Teams will Böther erreichen, "dass die Präsenz weiterhin sichtbar wird". Neben Erstimpfungen, insbesondere in Quartieren, soll das Aufgabenfeld aber auch die Auffrischungsimpfungen in Pflegeeinrichtungen umfassen. Sobald auch Impfstoffe für Kinder zur Verfügung stehen, könnte sich der Einsatz auch dahin ausweiten. "Wir wollen damit einen niederschwelligen Zugang ermöglichen", betont der Landrat.

67 Prozent im Landkreis haben eine Erstimpfung, 60,5 Prozent sind vollständig geimpft

Die Verträge werden gerade verhandelt. Sie sind nach Absprache mit dem Sozialministerium des Landes zunächst auf ein halbes Jahr befristet. Die ärztliche Leitung soll weiter in den Händen von Dr. Sebastian Graefe liegen, der bislang im Impfzentrum verantwortlich ist. Die Organisation läuft künftig in einem Team, das im Fachbereich Soziales bei dessen Leiterin Yvonne Hobro angesiedelt ist.

Bisher haben 67 Prozent der Bevölkerung des Landkreises die Erstimpfung erhalten, 60,5 Prozent sind vollständig geimpft. Aktuell können Interessierte das Impfzentrum ohne vorige Terminvergabe aufsuchen. mr

In dieser und der nächste Woche gibt es im Rahmen von Aktionswochen zahlreiche mobile Impfeinsätze in Stadt und Landkreis. Die Termine stehen im Internet unter corona.landkreis-lueneburg.de