spitze Feder
Die Preisträgerinnen und Preisträger (v. l.) Peter Mlodoch (Weser-Kurier), Heino Hermanns und Karin Böhmer (Ostfriesische Nachrichten), Denise von der Ahé (Nordsee-Zeitung), Malte Lühr und Marc Rath (Landeszeitung Lüneburger Heide) wurden vom BdSt-Landesvorsitzenden Bernhard Zentgraf (v.l.n.r.) ausgezeichnet. (Foto: Bund der Steuerzahler)

„Spitze Feder“ für die LZ-Redaktion

Steuerzahlerbund zeichnet Malte Lühr, Marc Rath und Dennis Thomas für Arena-Berichte aus: "Planungschaos, Vergabepannen und Kostenexplosion in journalistisch vorbildlicher Weise in entscheidenden Fällen öffentlich gemacht", heißt es in der Begründung.

Hannover/Lüneburg. Am Donnerstagabend, 16. September, hat der Bund der Steuerzahler Niedersachsen und Bremen in Hannover seinen Pressepreis „Die spitze Feder 2021“ an Redakteure der Landeszeitung für die Lüneburger Heide (LZ) vergeben. Sie wurden ausgezeichnet für ihre gründlichen und aufklärenden Berichte über das kommunale Missmanagement des Landkreises Lüneburg bei Planung und Bau der „Arena Lüneburger Land“. Die LZ-Redakteure Malte Lühr, Marc Rath und Dennis Thomas hätten Planungschaos, Vergabepannen und Kostenexplosion nicht nur nachgezeichnet, sondern in journalistisch vorbildlicher Weise in entscheidenden Fällen öffentlich gemacht, heißt es zur Begründung.

Den zweiten Preis erhielt Frau Denise von der Ahé von der Nordsee-Zeitung. Sie wurde gewürdigt für ihre enthüllenden Berichte zu anstößigen Millionenzahlungen aus staatlichen Corona-Förderprogrammen für Krankenhäuser in Bremerhaven. Zur Aufnahme möglicher Corona-Patienten freigehaltene Krankenhausbetten seien Kliniken doppelt erstattet worden.

Preise im Gesamtwert von 5500 Euro

Den dritten Preis teilten sich in diesem Jahr zwei Preisträger. Die Redaktion der Ostfriesischen Nachrichten wurde belobigt für ihre erhellenden Berichte und kritisch begleitenden Kommentare zur fehlgeschlagenen Rekommunalisierung des Energienetzes der Stadt Aurich. Den Preis nahmen Karin Böhmer und Heino Hermanns entgegen.

Peter Mlodoch schließlich wurde ausgezeichnet für seinen kritischen Bericht im Bremer Weser-Kurier über höchst fragwürdige Pläne zur Besetzung von Spitzenämtern in zwei niedersächsischen Ministerien, bei denen nicht objektive Erfordernisse, sondern politische Gründe die maßgebliche Rolle spielen sollten.

Die Preise im Gesamtwert von 5.500 Euro wurden auf Empfehlung einer Jury vergeben. Ihr gehörten an: Martina Thorausch, Redaktionsleiterin Landespolitik NDR Niedersachsen, Ralf Geisenhanslüke, Chefredakteur Neue Osnabrücker Zeitung, Jürgen Hinrichs, letztmaliger erster Preisträger und Chefreporter Weser-Kurier Bremen, Michael Konken, Dozent für Journalismus an der Universität Vechta sowie Bernhard Zentgraf, Vorsitzender des Bundes der Steuerzahler Niedersachsen und Bremen e.V. lz