Donnerstag , 21. Oktober 2021
Wenn sich Norbert Penz einen Cappuccino im „Rockcafé“ in der Haagestraße gönnen will, dann muss er vorher mindestens zehn Pfandflaschen gesammelt haben. Norbert hasst das Flaschensammeln. Aber der Cappuccino, der ist viel mehr als ein liebgewonnenes Ritual. Er macht, dass das Überleben nach Leben schmeckt. (Foto: phs)
Wenn sich Norbert Penz einen Cappuccino im „Rockcafé“ in der Haagestraße gönnen will, dann muss er vorher mindestens zehn Pfandflaschen gesammelt haben. Norbert hasst das Flaschensammeln. Aber der Cappuccino, der ist viel mehr als ein liebgewonnenes Ritual. Er macht, dass das Überleben nach Leben schmeckt. (Foto: phs)

Projekt „Lieblingsort“: „Dann fühle ich mich wie Dreck“

In Zusammenarbeit mit dem Verein Lebensraum Diakonie veröffentlicht die LZ bis zum Welttag zur Überwindung der Armut am Sonntag, 17. Oktober, sechs Porträts von Menschen aus Lüneburg, die am Existenzminimum leben. Einer von ihnen ist Norbert Penz. Für den 56-Jährigen bedeutet Armut vor allem schräge Blicke, „weil Du Dir einfach nichts mehr leisten kannst“.


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